Grand City Properties S.A. – Erfolgreichster IPO seit 2007

Die Grand City Properties S.A. ist nach eigenen Angaben eines der führenden Immobilienunternehmen, das auf Erwerb, Restrukturierung und Optimierung von Immobilien spezialisiert ist. Der Unternehmenssitz ist Luxemburg Stadt im Großherzogtum Luxemburg.

Das Unternehmen wurde 2006 als Grandcity Property Limited gegründet, 2011 zur heutigen Grand City Properties S.A. umfirmiert und 2012 an die Börse gebracht. Zunächst wurde das Unternehmen im Entry-Standard-Segment gelistet, heute gehört es bereits dem SDAX an und ein Aufstieg in den MDAX ist geplant. CEO des Konzerns ist Christian Windfuhr.

Immobilieneinheiten in Deutschlands Ballungsräumen

Die Immobilieneinheiten des Konzerns befinden sich vor allem in Deutschlands Ballungsräumen. Schwerpunkte des Immobilienbesitzes mit 32 Prozent vom Gesamtportfolio liegen in Nordrhein-Westfalen, Berlin (17 Prozent) und zu 18 Prozent in der Region Dresden, Leipzig und Halle.

Weitere im Grand-City-Portfolio vertretene Großräume sind die Regionen Nürnberg, Fürth, München, Mannheim, Kaiserslautern, Frankfurt, Mainz, Bremen und Hamburg.
Das Geschäftsmodell ist keine Hexerei. Das Unternehmen erwirbt Sanierungsfälle, renoviert, vermietet zu einem höheren Preis oder verkauft dann eventuell weiter. Mit Stand vom März 2017 hält das Unternehmen 86.960 Einheiten in seinem Bestand. Die durchschnittliche Rendite wird mit 6,3 Prozent angegeben.

Erfolgreichster IPO seit 2007

Im Februar 2017 hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Grand City Properties unter 106 IPOs zum erfolgreichsten Börsenneuling erklärt. Zum Zeitpunkt der FAZ-Erhebung lag der Kursgewinn des Konzerns gegenüber dem Emissionspreis bei 477 Prozent.

Aktuelle Analysen zur Aktie

Die Experten von Bankhaus Lampe, Berenberg, Commerzbank, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, DZ Bank, First Berlin, Goldman Sachs, HSBC, Jefferies, JPMorgan, Kepler Cheuvreux, Oddo Seydler, Société Générale und UBS haben die Aktie seit Jahresanfang analysiert. Von den 16 Analysten vergaben zehn ein Votum zum Kauf und sechs den Rat zum Halten des Wertpapiers.

Die Kursziele liegen im Tief bei 18,00 Euro (Credit Suisse vom 11.07.2017) und im Hoch bei 29,00 Euro (HSBC vom 22.02.2017). Das Durchschnittskursziel der 16 Analysen liegt bei 21,53 Euro. Die Aktie ging zum Zeitpunkt dieser Analyse mit einem Schlusskurs von 18,06 Euro aus dem Xetra-Handel. Demnach könnte noch Potenzial vorhanden sein.

Details zur Aktie

Das Wertpapier der Grand City Properties notiert an der Frankfurter Wertpapierbörse im regulierten Markt, dem Prime Standard und ist im SDAX gelistet. Insgesamt sind 164.788.883 Inhaberaktien mit einem Wert von 0,10 Euro ausstehend. Der Streubesitz beträgt laut Firmenangaben 63,9 Prozent und der Ankeraktionär Edolaxia Group hält 36,1 Prozent der Anteile. Der Markt bewertet den Konzern derzeit mit 2,98 Mrd. Euro.

Die Aktie kostete in den letzten 52 Wochen 20,43 Euro im Hoch und 14,66 Euro im Tief. Der Durchschnittskurs der letzten 250 Tage lag bei rund 17,50 Euro. Auf Sicht von drei Jahren lag die Performance bei rund 97 Prozent. Damit wurde der Benchmark-Index SDAX, der sich im gleichen Zeitraum mit einem Plus von rund 68 Prozent entwickelte, von der Aktie geschlagen.

Fundamentaldaten zur Aktie der Grand City Properties S.A.

Der Konzern bilanziert jeweils zum 31.12. gemäß IFRS in Euro. Im Jahr 2016 wurde ein Umsatz von 442,67 Mio. Euro erzielt und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 774,8 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss betrug 544,82 Mio. Euro. Je Aktie wurde ein Gewinn von 3,56 Euro erzielt. Das Unternehmen hat 700 Mitarbeiter. Für 2016 wies der Konzern liquide Mittel in Höhe von 448,9 Mio. Euro aus. Das wirtschaftliche Eigenkapital lag bei 2,9 Mrd. Euro, das gezeichnete Kapital bei 15,4 Mio. Euro und die Gesamtverbindlichkeiten bei 3,776 Mrd. Euro. Die Bilanzsumme lag bei 6,154 Mrd. Euro und die Eigenkapitalquote bei rund 53 Prozent.

Bilanzprognosen für 2017 und 2018

Die Umsätze könnten im Jahr 2017 482,03 Mio. Euro und 2018 523,80 Mio. Euro betragen. Das EBIT wird für 2017 mit 543,95 Mio. Euro, sowie für 2018 mit 575,40 Mio. Euro prognostiziert. Damit könnte der Gewinn je Aktie 2017 bei 2,15 Euro und 2018 bei 2,23 Euro liegen. Die Dividende könnte für 2017 0,74 Euro und für 2018 0,80 Euro betragen. Der Cashflow für 2017 könnte sich auf 1,37 Euro belaufen und sich 2018 leicht auf 1,435 Euro verbessern. Das Nettovermögen je Aktie könnte sich 2017 bei 16,67 Euro und 2018 bei 18,31 Euro einpendeln. Für 2017 wird eine Nettoverschuldung in Höhe von 2,14 Mrd. Euro und für 2018 von 2,46 Mrd. Euro prognostiziert.

Termine

Am 18.08.2017 wird der Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2017 publiziert und am 17.11.2017 folgen die Zahlen für das dritte Quartal.

Chartanalyse

Die Aktie von Grand City Properties S.A. durchlief in den vergangenen drei Jahren zwei auffällige Phasen. Bis Januar 2016 tendierte der Wert überwiegend aufwärts und schaffte es aus dem Bereich von 10,00 Euro kommend hinauf bis gut 21,50 Euro. Lediglich ein stärker ausgeprägter Rücksetzer von rund 18,00 auf 14,00 Euro trat in diesem Zeitraum auf. Von Anfang 2016 bis heute setzte die zweite Phase ein, und der Wert verlief überwiegend seitwärts mit leichter Abwärtstendenz. Trades mit dem Hintergedanken des Trendhandels hatten nur wenige Chancen auf gewinnbringende Einstiegsmöglichkeiten.

Seit Anfang dieses Jahres hat sich die generelle Schwankungsamplitude nochmals merklich verringert. Bis dato pendelte die Aktie in dem Bereich von 16,50 Euro bis gut 19,00 Euro, der aktuelle Schlusskurs konnte im Bereich 17,75 Euro abgelesen werden. In Anbetracht der vorherrschenden Trendlosigkeit der Grand-City-Aktie sollte eine Wende in eine saubere Trendbewegung nicht unbedingt sofort erwartet werden. Insbesondere der Bereich von rund 17,00 bis 18,00 Euro stellt eine oft angelaufene Schiebezone dar, die definitiv keinen ausnutzbaren Richtungsvorteil bietet. Gegebenenfalls könnte nach einem Ausbruch über den Widerstand von 18,00 Euro über Käufe nachgedacht werden. Ein realistisches Ziel könnte der Bereich von 20,00 Euro darstellen. Generell sollten Trades jedoch mit erhöhter Vorsicht und damit verbunden mit einem defensiven Trade-Setup angegangen werden.

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