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Trotz der Belastungen durch die Corona-Krise konnte der Bahntechnikkonzern Vossloh das letzte Geschäftsjahr überaus erfolgreich abschließen und blickt auch optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr.

Umsatz und Ergebnis am oberen Ende der Prognosespanne

Bereits im Juli letzten Jahres hob Vossloh seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr deutlich auf 900 bis 950 Millionen Euro an (davor: 850 bis 925 Millionen Euro). Heute gab der Konzern bekannt, dass der Umsatz 2021 um 8,4 Prozent auf 942,8 Millionen Euro zulegen konnte und damit das obere Ende der angehobenen Prognosespanne erreicht. Obwohl alle Geschäftsbereiche zur Umsatzsteigerung beitragen konnten, ragt das Geschäftsfeld „Fastening Systems“ mit einem Umsatzplus von 66 Prozent heraus.

Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte um 25 Prozent auf 72,3 Millionen Euro gesteigert werden, die EBIT-Marge verbesserte sich um 1,1 Prozent auf 7,7 Prozent und liegt damit ebenfalls am oberen Ende des Prognosekorridors von 7 bis 8 Prozent.

Das Konzernergebnis konnte ebenfalls deutlich um rund 72 Prozent auf 35,9 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr: 20,8 Millionen Euro). Pro Aktie verbesserte sich dadurch das Ergebnis auf 1,31 Euro (Vorjahr: 0,98 Euro).

Dividende soll deutlich steigen

Angesichts der sehr erfreulichen Ergebnisse schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Dividende von 1,00 Euro pro Aktie vor.

Beim aktuellen Kurs der Vossloh-Aktien entspricht das einer Dividendenrendite von rund 2,5 Prozent.

Ausblick 2022: Umsatzmilliarde im Blick

Auch im laufenden Geschäftsjahr will der Vossloh-Vorstand an das starke Wachstum des Vorjahres anknüpfen. Der Umsatz soll auf 925 Millionen bis 1 Milliarde Euro ansteigen, die EBIT-Marge zwischen 7,5 und 8,5 Prozent liegen.

Allerdings verweist der Vorstand auf die politischen Ereignisse in Osteuropa und die pandemische Lage, die zu Abweichungen von dieser Erwartung führen können.

Vossloh-Aktien legen weiter zu

Bereits im Vorfeld der Zahlen konnten Vossloh-Aktien gestern kräftig um 3,3 Prozent auf 39,75 Euro zulegen und sich damit auch weiter vom Anfang März erreichten Jahrestief bei 34,75 Euro entfernen. Aber auch beim aktuellen Kurs summieren sich die Kursverluste seit Jahresbeginn noch auf rund 12 Prozent.

Nach den heute vorgelegten erfreulichen Zahlen und dem optimistischen Ausblick geht die Erholung aber weiter und Vossloh-Aktien starten rund zwei Prozent höher bei 40,90 Euro in den Handel.

Vossloh-Aktie: Chart vom 17.03.2022
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