Ende letzter Woche gab Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia bekannt, dass die vom 24. November bis 7. Dezember 2021 durchgeführte Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen wurde.

Vonovia hat dabei nach eigenen Angaben durch die Ausgabe und erfolgreiche Platzierung von 201.340.062 neuen Aktien einen Bruttoemissionserlös von 8,081 Mrd. Euro erzielt. Mit dem Geld, was nach den Kosten für die Durchführung der Kapitalerhöhung netto übrig bleibt, will Vonovia die teilweise Rückzahlung des Konsortialkredits für die Akquisition der Deutsche Wohnen finanzieren und damit „den Prozess des Zusammenschlusses mit der Deutsche Wohnen abschließen“. Ende Oktober gab Vonovia bekannt, dass das Übernahmeangebot erfolgreich war und dem Konzern 87,6 Prozent der Stimmrechte an der Deutsche Wohnen zum Preis von 53 Euro pro Aktie angedient wurden.

Vonovia-Vorstand wird vergrößert

Im Rahmen dieses Zusammenschlusses meldet Vonovia heute Veränderungen in der Zusammensetzung seines Vorstandes. Zum 1. Januar 2022 wird mit Philip Grosse der bisherige CFO der Deutsche Wohnen Gruppe neuer Finanzvorstand bei Vonovia. Die bisherige CFO von Vonovia, Frau Helene von Roeder, wird zukünftig Vorständin des Bereichs Digitalisierung und Innovation, wodurch sich die Zahl der Vorstandsmitglieder von vier auf fünf erhöht.

Nicht zum neuen Vorstand von Vonovia gehört dagegen der bisherige Vorstandsvorsitzende der Deutsche Wohnen Michael Zahn, der das Angebot des Aufsichtsrates von Vonovia, ihn zum neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden zu machen, abgelehnt hat.

Vonovia-Aktien starten freundlich in die neue Handelswoche

Mit Bekanntgabe der Kapitalerhöhung ging es für die Aktien von Vonovia abwärts, von 52,23 Euro bis auf das Zwischentief Anfang Dezember bei 47,11 Euro. Seitdem konnten sich die Papiere aber wieder erholen und legen heute 0,5 Prozent bis auf 50,50 Euro zu. Auf Sicht von 12 Monaten ist die Performance damit aber immer noch negativ, Vonovia-Aktien verloren in diesem Zeitraum rund sechs Prozent an Wert.

Vonovia Aktie: Chart vom 13.12.2021

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