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Der Leipziger Biokraftstoff-Produzent Vereinigte Bioenergie AG (Verbio) hat Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2022/2023 vorgelegt und konnte den Umsatz dank eines Quartalsrekordes bei der Biomethanproduktion kräftig steigern. Das Konzernergebnis ging allerdings aufgrund gestiegener Rohstoff- und Energiekosten gegenüber dem Vorjahr zurück, weshalb auch die Marge deutlich unter dem Vorjahreswert liegt.

Für das Gesamtjahr rechnete das Verbio-Management allerdings wieder mit sinkenden Kosten und bestätigt deshalb die Gesamtjahresprognose.

Enttäuscht reagieren die Anleger heute auf die Margenentwicklung und die im MDAX und TecDAX notierten Aktien geben deutlich nach.

Verbio erzielt im ersten Halbjahr kräftiges Umsatzplus

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022/2023 konnte Verbio mit 261,1 GWh Biomethan eine Rekordproduktionsmenge erzielen. Aufgrund der gestiegenen Absatzmenge und höherer durchschnittlicher Absatzpreise für Biodiesel und Bioethanol  legte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2022/2023 um 33,2 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro zu (Vorjahresperiode: 809,1 Millionen Euro).

Wegen der kräftig gestiegenen Kosten für Rohstoffe und Energie lag das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) in den ersten sechs Monaten mit 170,3 Millionen Euro allerdings neun Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 187,2 Millionen Euro.

Ein kräftig gestiegener Halbjahresumsatz in Verbindung mit einem unter dem Vorjahreswert liegenden EBITDA führt zu einem deutlichen Rückgang der EBITDA-Marge auf 15,8 Prozent (Vorjahreswert: 23,1 Prozent).

Vorstand bestätigt Gesamtjahresprognose

Auf Basis des aktuellen Absatz- und Rohstoffpreisniveaus sowie der im ersten Halbjahr erzielten Ergebnisse bestätigt der Vorstand von Verbio für das Gesamtjahr 2022/2023 seine im September letzten Jahres veröffentlichte Prognose und rechnet weiterhin mit einem EBITDA von 300 Millionen Euro. 

Verbio-Aktien geraten kräftig unter Druck

Vor allem der deutliche Margenrückgang sorgt heute bei den Anlegern für Enttäuschung und die im TecDAX und MDAX notierten Aktien geben deutlich um aktuelle 6,2 Prozent auf 50,05 Euro nach.

Seit Jahresbeginn haben die Papiere damit bereits rund 17 Prozent an Wert verloren, während der MDAX im gleichen Zeitraum rund 14 Prozent zulegen konnte.

Verbio-Aktie: Chart vom 10.02.2023, Kürzel VBK | Online Broker LYNX

 

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