Ziemlich turbulent waren die letzten Monate für die Aktien des Elektroauto-Pioniers Tesla.

Nachdem Tesla-Aktien erst Anfang November des letzten Jahres bei 1.244,49 USD ein neues Allzeithoch erreichen konnten, stürzten sie bis Mitte Dezember um über 30 Prozent bis auf 886,12 USD ab. Auslöser für den starken Kursrutsch war die Ankündigung von Tesla-Gründer und CEO Elon Musk, sich von bis zu zehn Prozent seiner Anteile zu trennen, um damit bis zu 15 Mrd. Euro Steuern zu zahlen. Über diesen Schritt hatte Tesla vorher seine Twitter-Nutzer abstimmen lassen, mehr als 57 Prozent stimmten für den Aktienverkauf von Musk.

Bis Ende Dezember trennte sich der Tesla-Gründer von mehr als 15 Millionen Tesla-Aktien – ca. 17 Millionen müsste er insgesamt verkaufen, um die angekündigten zehn Prozent zu erreichen. Als Musk Ende letzten Jahres dann verkündete, er habe sein Ziel erreicht und die Aktienverkäufe durch ihn werden jetzt enden, nahmen Tesla-Aktien wieder neuen Schwung Richtung ihres bisherigen Rekordhochs auf.

Als Tesla vergangenen Montag für das letzte Geschäftsjahre einen Absatzanstieg von 87 Prozent auf den neuen Rekordwert von 936.000 verkauften Autos meldete, stiegen die Aktien vorgestern bis auf 1.208 USD und erreichten beinahe wieder ihr bisheriges Allzeithoch.

Fraser Perring wettet auf fallende Kurse bei Tesla

Dank der kräftigen Kursgewinne in den letzten Tagen übersprang die Marktkapitalisierung von Tesla auch wieder die Marke von 1 Billion USD, damit ist Tesla in etwa dreimal so viel Wert, wie die im DAX gelisteten Autobauer Daimler, BMW, Volkswagen und Porsche zusammen.

Nach Ansicht des aktivistischen Investors Fraser Perring sind damit die anderen Autobauer entweder unterbewertet, oder Tesla ist schlicht überbewertet. Deshalb twitterte Fraser Perring am Montag, dass man bei Tesla auf fallende Kurse setze und deshalb in der Aktie eine Shortposition eröffnet habe.

Tesla-Aktien geben kräftig nach

Eine Spekulation, die gestern bereits ordentlich Gewinn abgeworfen haben dürfte. Denn nach der Ankündigung der US-Notenbank FED, im laufenden Jahr möglicherweise stärker als erwartet an der Zinsschraube zu drehen, verloren gestern vor allem Technologiewerte kräftig, der Technologieindex Nasdaq100 gab mehr als 500 Punkte nach.

In den Abwärtssog gerieten auch Tesla-Aktien, die bis zum Handelsschluss 5,4 Prozent auf 1.088 USD verloren. Nachbörslich blieben die Aktien schwach und rutschen weiter bis auf 1.080 USD ab.

Tesla Aktie: Chart vom 06.01.2022
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