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Zu den schwächsten Werten am deutschen Aktienmarkt gehören heute die Aktien des Spezialisten für Fernwartungs- und Meeting-Software TeamViewer

Nachdem die im MDAX und TecDAX notierten Papiere die letzte Handelswoche – als einer der wenigen Indexwerte – mit einem Plus von rund einem Prozent im grünen Bereich beenden konnten, verlieren die Papiere heute zum Handelsstart mehr als sechs Prozent an Wert.

Das ist ein kräftiger Dämpfer für die TeamViewer-Aktionäre, die sich nach dem Anfang Oktober erreichten Jahrestief bei 7,67 Euro bis einschließlich letzten Freitag über Kurszuwächse von rund 67 Prozent freuen konnten.

Morgan Stanley stuft Aktie herab

Dass es heute wieder kräftig abwärts geht, dürfte vor allem an einer Studie der US-Bank Morgan Stanley liegen. Denn auch wenn die Analysten ihr Kursziel für die Aktien leicht von 11,00 auf 12,00 Euro erhöhen, so stufen sie TeamViewer von „Equal weight“ auf „Underweight“ zurück.

Beim heute erreichten Kurs sieht Morgan Stanley mittelfristig also – trotz der leichten Erhöhung – kein weiteres Kurspotenzial mehr für die Papiere.

Operativ bessere Entwicklung im dritten Quartal

Dabei lief es zuletzt wieder besser bei TeamViewer, die mit ihren Zahlen für das dritte Quartal 2022 die Markterwartungen leicht übertreffen und ihre Gesamtjahresprognose bestätigen konnten.

Das in der Corona-Pandemie noch zu den ganz großen Gewinnern zählende Unternehmen, das sich aber vor allem nach teuren Marketing-Deals mit Manchester United oder in der Formel 1 zunehmender Kritik der Aktionäre ausgesetzt sah – konnte die in Rechnung gestellten Umsätze (Billings) im 3. Quartal 2022 gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 15 Prozent auf 144,6 Millionen Euro steigern. In den ersten neun Monaten legten die Billings damit um 13 Prozent auf 444,2 Millionen Euro zu.

Die bereinigte EBITDA-Marge stieg im 3. Quartal 2022 um acht Prozentpunkte auf 41,6 Prozent. Aufgrund der schwächeren Ergebnisse in den vorangegangenen beiden Quartalen sank die EBITDA-Marge in den ersten neun Monaten allerdings leicht um drei Prozentpunkte auf 45,3 Prozent.

Für das Gesamtjahr erwartet TeamViewer weiterhin Billings in Höhe von 630 Millionen Euro sowie eine bereinigte EBITDA-Marge im Bereich von 45 bis 47 Prozent.

TeamViewer-Aktien starten mit kräftigen Abschlägen in die Handelswoche

Zum Wochenstart geben die im TecDAX und MDAX notierten Papiere als jeweils schwächster Indexwert in der Spitze um sechs Prozent bis auf 12,09 Euro nach.

Im weiteren Handelsverlauf können sich die Aktien aber wieder etwas erholen und liegen am späten Nachmittag mit 12,47 Euro noch drei Prozent im Minus.

TeamViewer-Aktie: Chart vom 12.12.2022, Kürzel TMV | Online Broker LYNX
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