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Mit Spannung haben die Aktionäre auf die heute vorbörslich veröffentlichten Quartals- und Halbjahreszahlen des Konnektivitäts- und Videoplattformanbieters TeamViewer gewartet, nicht zuletzt verbunden mit der Hoffnung, dass damit die lang erhoffte Trendwende eingeleitet wird und die zuletzt arg gebeutelten Aktien wieder etwas an Schwung gewinnen.

An sich fielen die Zahlen auch nicht schlecht aus und TeamViewer konnte in einem „herausfordernden Marktumfeld“ weiter profitabel wachsen. Allerdings entwickelt sich aufgrund der „makroökonomischen Unsicherheit“ der Auftragseingang etwa schwächer, weshalb der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr nur am unteren Ende der Prognosespanne landen dürfte.

Da die Anleger aber vor allem die Zukunftsperspektive des Unternehmens im Blick haben, bleiben sie auch nach der Vorlage der Zahlen weiterhin zurückhaltend mit Käufen, sodass die TeamViewer-Aktie auch heute in der Nähe des bisherigen Jahrestiefs verharrt. 

Umsatz- und Ergebnis legen deutlich zu

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte TeamViewer die für den Konzern wichtigen Billings (ein Gradmesser für die Nachfrage der Kunden) um 12 Prozent auf 136,1 Millionen Euro steigern. Von Januar bis Juni stiegen die Billings ebenfalls um 12 Prozent auf 299,6 Millionen Euro.

Der Umsatz im Konzern legte von April bis Juni um 12 Prozent auf 137,5 Millionen Euro zu, im gesamten ersten Halbjahr verbesserte sich der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 13 Prozent auf 272 Millionen Euro.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen legte im 2. Quartal 2022 um zwei Prozent auf 58,1 Millionen Euro zu und übertraf damit auch die Markterwartungen. Im gesamten ersten Halbjahr 2022 ging das bereinigte EBITDA dagegen um vier Prozent auf 141,3 Millionen Euro zurück.

Gesamtjahresausblick wird bestätigt, Vorstand wird allerdings etwas vorsichtiger

Mit der Vorlage der Quartals- und Halbjahreszahlen bestätigt der Vorstand von TeamViewer gleichzeitig auch seine bisherige Gesamtjahresprognose und erwartet beim Umsatz einen Zuwachs im mittleren Zehnerbereich auf 565 bis 580 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge von 45 bis 47 Prozent.

Für die Billings wird die bisherige Bandbreite von 630 bis 650 Millionen Euro bestätigt, allerdings dürften die aufgrund des Rückzugs aus Russland und Belarus sowie angesichts des aktuellen Geschäftsumfeldes eher „um das untere Ende der Prognose liegen“.

TeamViewer-Aktie kommt weiterhin nicht vom Fleck

Die im TecDAX und MDAX notierten TeamViewer-Aktien haben erst Anfang Juli bei 8,86 Euro ein neues Jahrestief markiert. Von diesem Tief konnten sie sich zwar in den letzten vier Wochen wieder etwas erholen, geben aber heute erneut um mehr als drei Prozent auf 9,98 Euro nach und liegen damit seit Jahresbeginn immer noch knapp 20 Prozent im Minus. 

Im längerfristigen Zeitraum von 12 Monaten summieren sich die Kursverluste sogar auf knapp 65 Prozent, damit ist TeamViewer in diesem Zeitraum immer noch Schlusslicht im MDAX.

TeamViewer-Aktie: Chart vom 03.08.2022, Kürzel TMV | Online Broker LYNX
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