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Hervorragend lief das letzte Jahr für den Diagnostik-Spezialisten Stratec SE, der sowohl bei Umsatz wie auch Ergebnis neue Unternehmensbestwerte erzielen konnte. Vorsichtiger blickt das Management allerdings auf das laufende Geschäftsjahr, da hier vor allem die gestiegenen Rohstoffkosten und Lieferengpässe belasten könnten.

Umsatz- und Ergebnis erreichen 2021 neue Rekordwerte

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Stratec den Konzernumsatz währungsbereinigt um 16,7 Prozent auf 287,3 Millionen Euro steigern und damit zum einen das erst im Oktober 2021 nach oben angepasste Wachstumsziel von 16 Prozent übertreffen und zum anderen einen neuen Unternehmensbestwert erzielen.

Noch stärker fiel im letzten Jahr der Zuwachs beim operativen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) aus, das gegenüber dem Vorjahr um 30,1 Prozent auf 54,3 Millionen Euro zulegen konnte. Damit erhöhte sich die EBIT-Marge auf 18,9 Prozent (Vorjahr: 16,7 Prozent).

Das Konzernergebnis legte um 28,1 Prozent auf 45,1 Millionen Euro zu, pro Aktie ergibt das ein Ergebnis (EPS) von 3,73 Euro (Vorjahr: 2,92 Euro pro Aktie).

Anleger sollen erneut höhere Dividende erhalten

Vom erfolgreichen Geschäftsjahr 2021 sollen auch die Aktionäre profitieren. Deshalb schlagen Vorstand und Aufsichtsrat von Stratec eine Dividendenausschüttung von 0,95 Euro pro Aktie vor (Vorjahr: 0,90 Euro), die aber noch von der Hauptversammlung abgesegnet werden muss. 

Stimmt die HV zu, wäre das die 18. Dividendenerhöhung in Folge.

Ausblick 2022: Die Vorsicht überwiegt

Das Stratec-Management geht für 2022 davon aus, dass im Zuge der Corona-Pandemie „die zu Beginn des Jahres hohen weltweiten Testvolumina während des zweiten und dritten Quartals 2022 auf ein deutlich niedrigeres Niveau zurückfallen werden“. Entsprechend vorsichtig fällt auch der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr aus. 

Auf Basis derzeitiger Bestellungen und Bestellprognosen wird ein Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet.  Die Prognose für die EBIT-Marge liegt mit 16,5 bis 18,5 Prozent sogar unter dem Vorjahreswert von 18,9 Prozent.

Stratec-Aktien geben zum Handelsstart nach

Seit Jahresbeginn haben die im Nebenwerteindex SDAX gelisteten Stratec-Aktien rund 17 Prozent verloren und beendeten den Xetra-Handel gestern bei einem Kurs von 114 Euro.

Vor allem der vorsichtigere Ausblick enttäuscht heute die Anleger und die Papiere starten rund zwei Prozent tiefer bei 111,50 Euro in den neuen Handelstag.

Stratec-Aktie: Chart vom 30.03.2022
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