Wenn es eine Aktie im aktuellen Umfeld schafft, mit einem kräftigen Kursplus in den Handel zu starten, dann muss dem auch eine wirklich wichtige Unternehmensnachricht zugrunde liegen. So geschehen heute beim Autovermieter Sixt, der mit seinen vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr für eine positive Überraschung sorgt.

Sixt meldet Umsatzsprung und Ergebnisrekord 

Dank eines starken Wachstums im europäischen Ausland und den USA, signifikanten Marktanteilsgewinnen sowie einem erhöhten Marktpreisniveau konnte der Konzernumsatz im letzten Jahr um 49 Prozent auf 2,28 Milliarden Euro gesteigert werden. Vor allem in den USA mit einem Plus von 121 Prozent legten die Umsätze dabei überdurchschnittlich stark zu. 

Zusätzlich zu den bereits genannten Gründen sorgte ein fortgesetzter Digitalisierungsprozess sowie ein noch effizienteres Flottenmanagement dafür, dass das operative Ergebnis vor Steuern (EBT) auf 442 Millionen Euro zulegen und damit den bislang höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte erreichen konnte. Im Vorjahr musste beim EBT noch ein Verlust von 81 Millionen Euro verbucht werden, gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 legte das EBT um rund 43 Prozent zu.

Der Konzernüberschuss sprang 2021 von 2 Millionen im Vorjahr auf 313 Millionen Euro, das Ergebnis pro Aktie von -0,71 Euro auf 6,67 Euro.

Aktionäre sollen wieder eine Dividende erhalten

Eine positive Überraschung gab es auch bei der Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr, denn Vorstand und Aufsichtsrat von Sixt wollen der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von 3,70 Euro pro Stammaktie und 3,72 Euro pro Vorzugsaktie vorschlagen. Im Jahr davor hatte Sixt die Dividendenzahlung wegen der wirtschaftlichen Probleme durch die Corona-Krise noch ausgesetzt.

Beim aktuellen Kurs bedeutet das für die Stammaktie von Sixt eine Dividendenrendite von ca. 2,8 Prozent.

Ausblick 2022: Umsatz und Ergebnis sollen weiter steigen

Unter Berücksichtigung des weiteren Verlaufs der COVID-19-Pandemie, der Verfügbarkeit von Fahrzeugen aufgrund der Lieferkettenprobleme und den geopolitischen Risiken erwartet der Vorstand für 2022 einen deutlichen Anstieg beim Konzernumsatz und ein Ergebnis vor Steuern von 380 bis 480 Millionen Euro. 

Sixt-Aktien legen zum Handelsstart kräftig zu

Die im deutschen Nebenwerteindex SDAX gelisteten Sixt-Stammaktien verloren gestern in einem insgesamt sehr schwachen Gesamtmarkt 5,2 Prozent auf 126,80 Euro.

Die hervorragenden Zahlen für das abgelaufene Jahr und die Aussicht auf eine wieder recht ordentliche Dividende nehmen die Anleger heute zum Anlass, um auf dem verbilligten Niveau wieder einzusteigen. Zum Handelsstart legen die Stammaktien von Sixt rund drei Prozent auf 130,40 Euro zu und sind damit einer der stärksten Werte im SDAX.

Sixt-Aktie: Chart vom 02.03.2022
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