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Keine wirklich erfreulichen Nachrichten müssen heute die Aktionäre des Sensorspezialisten Sensirion Holding AG verarbeiten. Denn der Konzern muss eigenen Angaben zufolge auf das „anspruchsvolleMarktumfeld“ reagieren und passt deshalb seine Umsatz- und Ergebnisprognose deutlich nach unten an.

Dennoch bleibt der mittel- und langfristige Ausblick des Managements aufgrund der „starken Pipeline an Neugeschäften und unterstützenden Megatrends“ unverändert positiv.

Die Anleger schauen heute aber mehr auf das Hier und Jetzt, und das sind nun einmal die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr 2023. Und da diese sich mit der Prognosekorrektur heute deutlich eingetrübt haben, schicken sie die Aktien kräftig auf Talfahrt.

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Umsatz- und Ergebnisprognose sinkt deutlich

Bislang ging das Management von Sensirion für 2023 von einem Konzernumsatz von 300 bis 340 Millionen Schweizer Franken (CHF) aus. Allerdings sind u. a. aufgrund von Lageroptimierungen bei den Kunden sowie einer generell schwächeren Nachfrage im Endkundenbereich die Korrekturen stärker und momentan sind unternehmensseitig „keine Signale für eine Erholung im zweiten Halbjahr sichtbar“ und die Nachfrageflaute dürfte auch im zweiten Semester anhalten.

Deshalb rechnet der Sensirion-Vorstand jetzt für das laufende Geschäftsjahr nur noch mit einem deutlich niedrigeren Umsatz von 235 bis 255 Millionen CHF.

Noch weitaus kräftiger dürften die Rückgänge beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ausfallen. Denn die EBITDA-Marge wird zum einen mit 10 Prozent nur noch halb so hoch wie bislang (mit 20 Prozent) erwartet und bezieht sich zum anderen auf die ebenfalls schon deutlich nach unten korrigierte Umsatzschätzung. Diese überproportional starke Reaktion ist angabegemäß auch ein Ergebnis der „tiefen variablen Kosten unserer Produkte“ und dem Festhalten am laufenden Ausbau der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten (R&D).

Unverändert bleibt weiterhin die Erwartung der Bruttomarge, diese soll im mittleren Fünfzigerbereich liegen.

Mittel- und langfristiger Ausblick bleibt weiterhin positiv

Trotz der jetzt notwendig gewordenen Anpassung des Jahresausblicks bleibt der mittel- und langfristige Ausblick des Sensirion-Managements weiterhin positiv, u. a. auch aufgrund der „vollen Pipeline an gewonnenen Kundenprojekten“ sowie der starken Megatrends wie Gesundheit, Klimawandel oder Energieeffizienz. Außerdem befindet sich eine neue Produktfamilie an Gasleckagesensoren in den Startlöchern, wovon sich das Management in den nächsten Jahren Wachstum verspricht. Deshalb wird heute die bereits 2021 ausgegebene Mittelfrist-Guidance bestätigt.

Sensirion-Aktie bricht kräftig ein

Erwartungsgemäß kommt bei den Aktionären die Nachricht über den korrigierten Gesamtjahresausblick, der zudem sehr kräftig ausfällt, überhaupt nicht gut an. Die Aktien der Sensirion Holding brechen an der Schweizer Börse aktuell um 13,1 Prozent auf 78,50 CHF ein und haben damit seit Jahresbeginn schon rund 20 Prozent an Wert verloren.

Sensirion Aktie: Chart vom 11.07.2023, Kurs: 78,50 CHF, Kürzel: SENS | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Sensirion Aktie: Chart vom 11.07.2023, Kurs: 78,50 CHF, Kürzel: SENS | Quelle: TWS

Quelle:

Sensirion: Angepasster Ausblick 2023 aufgrund des anspruchsvollen Marktumfelds; starke Mittelfrist-Perspektiven dank voller R&D Pipeline (11.07.2023), https://sensirion.com/de/unternehmen/news-bereich/pressemitteilungen-news/article/ausblick-2023

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