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Der Betreiber des Online-Immobilienmarktplatzes Immoscout24, die Scout24 SE, hat heute erste Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr vorgelegt und dabei auch den Ausblick auf 2023 konkretisiert.

Dabei rechnet das Management von Scout24 weiterhin mit prozentual zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis, wird allerdings etwas vorsichtiger, was die Wachstumsraten betrifft.

Trotz des möglicherweise etwas geringeren Wachstumstempos honorieren die Anleger die bislang erreichten Ergebnisse und die im MDAX notierten Aktien legen heute weiter zu.

Ergebnis übertrifft die Prognosespanne

Mit einer „breit diversifizierten Produktpalette“ konnte Scout24 im letzten Jahr „in einem schwierigen Marktumfeld“ an die starke Umsatzdynamik des Vorjahres anknüpfen. Der Konzernumsatz legte auf Basis vorläufiger und noch ungeprüfter Zahlen 2022 um 15 Prozent auf 447,5 Millionen Euro zu und lag damit am oberen Ende der Wachstumsprognose von 14 bis 15 Prozent.

Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg 2022 um 12,7 Prozent auf 251,1 Millionen Euro und lag damit über der zuletzt kommunizierten Prognosespanne von 11 bis 12 Prozent. Die EBITDA-Marge ging auf 56,1 Prozent zurück (2021: 57,3 Prozent)

Vorsichtig optimistischer Ausblick auf 2023

Nach den im letzten Jahr erreichten Zielen und einem soliden Start ins neue Geschäftsjahr blickt Tobias Hartman, CEO von Scout24 „vorsichtig optimistisch in das Jahr 2023“ und erwartet ein weiteres Wachstum „über alle Marktzyklen hinweg“.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Jahresprognose wider, bei der das Management von Scout24 für das laufende Geschäftsjahr mit zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und EBITDA rechnet.

Das Konzernumsatzwachstum soll demnach bei 12 Prozent liegen und damit niedriger als im Vorjahr ausfallen. Beim EBITDA wird mit einem geplanten Wachstum von rund 13 Prozent in etwa mit dem gleichen Wachstum, wie im Vorjahr gerechnet.

Aktien von Scout24 bauen Jahresgewinne aus

Recht erfreulich ist die bisherige Entwicklung der im MDAX notierten Scout-Aktien, die heute weitere 1,7 Prozent auf 51,90 Euro zulegen und damit ihr Jahresplus auf rund 10 Prozent ausbauen können.

Analysten bewerten Zahlen überwiegend positiv

Nach der Vorlage der Zahlen haben sich heute u.a. die Analysten von RBC, JPMorgan und Jefferies zu Wort gemeldet und ihre aktuell positive Einschätzung bestätigt.

Bei der kanadischen Bank RBC bestätigt Analystin Wassachon Udomsilpa ihre Einstufung für Scout24 mit „Outperform“ und belässt ihr Kursziel auf 79 Euro. Sie sieht „nach dem Kursrückgang der vergangenen drei Monate nun einen guten Einstiegszeitpunkt bei der Aktie“.

Auf „Overweight“ bleibt Scout24 auch bei der US-Großbank JPMorgan, versehen mit einem unveränderten Kursziel von 62 Euro. Nach Ansicht von Analyst Marcus Diebel „bestätige das erwartungsgemäß verlaufene Abschlussquartal die Widerstandsfähigkeit des Online-Immobilienmarktplatzes“, weshalb die Aktien auch sein bevorzugter Branchentitel bleiben.

Und auch beim Analysehaus Jefferies bestätigt Analyst Giles Thorne seine Einstufung mit „Buy“ und belässt das Kursziel bei 71 Euro. Das Schlussquartal 2022 und der Ausblick auf 2023 „bekräftigten seine Einschätzung, dass der schwächelnde deutsche Immobilienmarkt die Nachfrage nach digitalen Marketinginstrumenten weiter steigere“.

Scout24-Aktie: Chart vom 28.02.2023, Kürzel G24 | Online Broker LYNX
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