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Die Aktien des Stahlproduzenten Salzgitter und des Industriekonzerns Thyssenkrupp gehören heute mit zum Teil deutlichen Kursverlusten zu den schwächeren Werten ihres jeweiligen Indizes. Grund dafür dürften Kommentare der Analysten von JPMorgan und Barclays sein, die sich letzten Freitag skeptisch zu den mittelfristigen Aussichten bei beiden Unternehmen geäußert haben und ihre Kursziele teils deutlich reduzierten.

Thyssenkrupp: Barclays blickt vor allem auf das zweite Halbjahr skeptisch

Die Analysten vom britischen Analysehaus Barclays stellen in einer Branchenstudie bei Rohstoffwerten einen „zunehmenden Margendruck bei steigenden Kosten“ fest.

Konkret auf Thyssenkrupp bezogen könnte nach Ansicht von Analyst Amos Fletcher der „Zwischenbericht zwar zum Kurstreiber werden“, allerdings bleibt er jedoch „grundsätzlich mit Blick auf das zweite Halbjahr skeptisch für Stahl und den Konzern“. Deshalb bleibt die Einstufung für Thyssenkrupp nur auf „Underweight“, das Kursziel für die Aktien sinkt kräftig von 9,00 Euro auf nur noch 5,40 Euro.

Thyssenkrupp-Aktien rutschen ans MDAX-Ende

Die im deutschen Index für mittelgroße Konzerne MDAX notierten Aktien von Thyssenkrupp geben bis zum frühen Nachmittag rund drei Prozent auf 5,25 Euro nach und sind gehören damit zu den schwächsten Indexwerten.

Das Kurspotenzial, das Barclays den Papieren nun noch zutraut, reduziert sich durch das kräftig gesenkte Kursziel auf nur noch knapp fünf Prozent.

Salzgitter: JPMorgan sieht größere Gefahren

In ihrer ebenfalls am letzten Freitag vorgelegten Branchenstudie sehen die Analysten von der US-Bank JPMorgan durch das „Risiko einer drohenden Gasrationierung in Europa“ die größten Gefahren bei Voestalpine, Thyssenkrupp und Salzgitter.

Da hilft es nicht wirklich, dass es möglicherweise ein 220 Milliarden USD schweres Konjunkturprogramm der chinesischen Wirtschaft geben könnte, denn „dort seien die Lagerbestände hoch“, so der Analyst.

Deshalb belässt JPMorgan seine Einstufung für Salzgitter auf „Underweight“, das Kursziel sinkt von 31,60 Euro auf 28,50 Euro.

Salzgitter-Aktien mit schwachem Wochenstart

Die im deutschen Nebenwerteindex SDAX notierten Aktien von Salzgitter starten mit einem Abschlag von aktuell 2,5 Prozent bei 22,60 Euro in die neue Handelswoche und liegen damit im Moment im unteren SDAX-Drittel.

Auf dem aktuellen Kursniveau traut JPMorgan den Papieren bis zum neuen Kursziel damit mittelfristig ein Kurspotenzial von maximal 28 Prozent zu.

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