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Zwei Jahre mussten Aktionäre des Stahlkonzerns Salzgitter auf eine Gewinnausschüttung verzichten, nun sollen sie für das abgelaufene Geschäftsjahr nach einem Gewinnsprung im letzten Jahr aber deutlich mehr erhalten, als bislang erwartet.

Umsatz und Gewinn legen 2021 kräftig zu

Vor allem aufgrund der „positiven Stahlpreisdynamik“ und den starken Zuwächsen in den Geschäftsbereichen Flachstahl und Handel konnte Salzgitter im abgelaufenen Geschäftsjahr den Konzernumsatz um 36 Prozent auf 9,77 Milliarden Euro steigern (Vorjahr: 7,09 Milliarden Euro). 

Nachdem der Gewinn vor Steuern (EBT) im Jahr 2020 noch mit -196 Millionen Euro negativ ausfiel, konnte im letzten Jahr ein Gewinnsprung auf 706 Millionen Euro erzielt werden und damit gleichzeitig das beste Vorsteuerresultat seit 13 Jahren. Neben den höheren Preisen hatten auch die höheren Versandmengen einen erheblichen Anteil an der Ergebnisverbesserung. Außerdem steuerte die Beteiligung an der Aurubis AG einen Beitrag von 217 Millionen Euro zum EBT bei.

Aktionäre sollen höchste Dividende seit 2008 erhalten

Am hervorragenden Konzernergebnis sollen auch die Aktionäre beteiligt werden. Deshalb schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung für das letzte Geschäftsjahr die Ausschüttung einer Dividende von 0,75 Euro pro Aktie vor. 

Stimmt die HV dem Dividendenvorschlag zu, dann steigt die Dividende nach zwei Nulljahren, in denen die Aktionäre bei der Ausschüttung leer ausgingen, auf den höchsten Wert seit 2008. Beim aktuellen Kurs der Salzgitter-Aktie würde das einer Dividendenrendite von rund zwei Prozent entsprechen.

Salzgitter will auch 2022 weiter zulegen

Angesichts eines „überaus ermutigenden Jahresauftakts“ blickt das Management von Salzgitter optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr und erwartet beim Umsatz einen Anstieg auf rund 11 Milliarden Euro, der Vorsteuergewinn soll im Bereich von 600 bis 750 Millionen Euro liegen.

Während ein nochmaliger pandemiebedingter Wirtschaftseinbruch als eher unwahrscheinlich eingestuft wird, kann der Ukraine-Konflikt und seine Folgen nach Ansicht von Salzgitter „ein abruptes Abbremsen der wirtschaftlichen Erholung bewirken und somit Auswirkungen auch auf die Konzerngesellschaften haben“.

Salzgitter-Aktien mit freundlichem Handelsstart

Die im deutschen Nebenwerteindex SDAX gelisteten Salzgitter-Aktien beendeten den Handel am letzte Freitag mit einem kleinen Wochenverlust von 0,6 Prozent bei 37,74 Euro.

Nach den heute vorbörslich vorgelegten Zahlen und dem Dividendenvorschlag greifen die Anleger wieder zu und Salzgitter-Aktien starten mit einem kräftigen Plus von 3,5 Prozent bei 39,10 Euro in die neue Handelswoche.

Chart vom 21.03.2022, Kürzel SZG
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