Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Nach mehreren Verlusttagen startete der DAX heute mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent bei 14.278 Punkten in den Handel. Allerdings ist der im Oktober begonnenen Erholungsrallye inzwischen die Luft ausgegangen und die Anleger warten auf neue Impulse für die nächste Aufwärtsbewegung. Angesichts von anhaltenden Rezessions- und Zinsängsten bleiben die aber vorerst aus und damit auch die von vielen erhoffte Jahresendrallye.

Der DAX hat im Tagesverlauf seine anfänglichen Gewinne wieder abgegeben und ist in den roten Bereich abgerutscht. Am späten Nachmittag liegt der deutsche Leitindex 0,3 Prozent im Minus bei 14.220 Punkten.

Mit kleinen Gewinnen starten heute auch die US-Börsen in den neuen Handelstag: Der Dow Jones legt zum Handelsstart 0,5 Prozent auf 33.753 Punkte zu, der breiter gefasste S&P 500 gewinnt aktuell 0,3 Prozent auf 3.944 Zähler und an der Technologiebörse legt der Nasdaq100 rund 0,1 Prozent auf 11.510 Punkte zu.

Von Unternehmensseite sorgen heute u.a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Salzgitter verkauft Bauelemente GmbH

Der Stahl- und Industriekonzern Salzgitter teilt heute mit, dass er im Rahmen seines aktiven Portfoliomanagements die Salzgitter Bauelemente GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2023 an die niederländische FALK Bouwsystemen (FALK) verkauft hat. 

FALK Bouwsystemen ist mit rund 150 Mitarbeitern in etwa doppelt so groß wie die Salzgitter Bauelemente GmbH und seit ca. 15 Jahren im Bau von Industriehallen in den Niederlanden tätig. Mit dem Zukauf verfolgt FALK „das Ziel eines eigenständigen Markteintritts in Deutschland“. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Salzgitter-Aktien legen heute 4,3 Prozent auf 29,36 Euro zu.

Salzgitter-Aktie: Chart vom 08.12.2022, Kürzel SZG | Online Broker LYNX

BMW-Aktie gibt nach Herabstufung nach

Die Bank of America (BoA) setzt im kommenden Jahr in der Autobranche vor allem auf Aktien von Mercedes, VW und Renault. Dagegen ist BoA-Analyst Horst Schneider „bei BMW indes besonders überzeugt, mit seiner Skepsis recht zu behalten“. Aktuell liegt der Analyst für 2024 „mit der Prognose für das operative Ergebnis (EBIT) rund 20 Prozent unter dem Marktkonsens“.

Deshalb stuft er BMW-Aktien herab. Und obwohl die Papiere heute 1,5 Prozent auf 83,29 Euro verlieren, liegt der Analyst mit seinem Kursziel von 78 Euro noch darunter.

RWE sichert sich Platz für Offshore-Windparks

Der Energiekonzern RWE teilt heute mit, dass er sich in den USA vor der Nordküste von Kalifornien ein Gebiet zum Aufbau eines Offshore-Windparks gesichert hat. RWE erhielt dabei in einem Auktionsverfahren den Zuschlag und wird dafür nun knapp 158 Millionen US-Dollar überweisen.

Auf dem erworbenen Areal könnte RWE Anlagen mit einer installierten Kapazität von bis zu 1,6 Gigawatt aufbauen. Kommen alle Genehmigungen pünktlich, könnten dort Mitte der 2030er Jahre die ersten Anlagen Strom erzeugen.

RWE-Aktien geben heute 0,8 Prozent auf 41,91 Euro nach.

Henkel trennt sich von Zahnpasta-Geschäft

Der Konsumgüterkonzern Henkel arbeitet weiter am Umbau seiner Konsumgütersparte und trennt sich dabei von weiteren Marken.  

Bereits gestern Abend gab Henkel bekannt, dass das gesamte Zahnpasta- und Mundpflegegeschäft inklusive aller Markenrechte an die Katjes International GmbH & Co. KG verkauft wurden. Dazu gehören u. a. bekannte Marken wie Theramed oder Vademecum, mit denen Henkel im letzten Geschäftsjahr in Summe rund 50 Millionen Umsatz erwirtschaftet hat.

Zur Höhe des Kaufpreises machten beide Seiten keine Angaben.

Die im DAX notierten Henkel-Aktien legen heute ein halbes Prozent auf 67,72 Euro zu.

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