Vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr hat der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland vorgelegt und nach einem Umsatz- und Gewinnsprung besser als erwartet abgeschnitten

Umsatz und Gewinn legen 2021 kräftig zu

Dank einer starken Kundennachfrage und eines Wachstums in allen drei für den Konzern wichtigen Regionen (EMEA, Amerika, APAC) konnte SAF-Holland im letzten Jahr den Konzernumsatz kräftig um ca. 30 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro steigern (Vorjahr: 960 Millionen Euro) und damit auch leicht die eigene Prognose von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro übertreffen. Währungsbereinigt stiegen die Erlöse sogar um 32 Prozent auf 1,265 Milliarden Euro.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuer und Zinsen (EBIT) konnte SAF-Holland – trotz hoher Kostensteigerungen bei Stahl, Frachten und Energie – deutlich um gut 57 Prozent auf 93 Millionen Euro steigern (Vorjahr: 58,8 Millionen Euro). Damit verbesserte sich die bereinigte EBIT-Marge von 6,1 Prozent auf 7,5 Prozent und trifft damit exakt die Margenprognose des Unternehmens. Zur deutlich verbesserten Marge trug vor allem eine deutlich niedrigere Vertriebs- und Verwaltungskostenquote bei.

Die Investitionsquote des Konzerns ging aufgrund des hohen Umsatzwachstums und absolut in etwa unveränderter Investitionen im letzten Jahr auf 2 Prozent zurück und liegt damit unter der Prognose von 2,5 Prozent.

Deutlich verbessert hat sich zum 31. Dezember 2021 der Verschuldungsgrad von SAF-Holland (Verhältnis Nettofinanzschulden zum unbereinigten EBITDA), der von 2,40 auf 1,58 gefallen ist. Der Rückgang ergibt sich – bei einer in etwa gleich gebliebenen Nettofinanzverschuldung – aus dem deutlich verbesserten operativen Ergebnis.

Eine konkrete Prognose für das laufende Geschäftsjahr hat der Vorstand von SAF-Holland heute nicht vorgelegt, erwartet aber für das Jahr 2022 ein „positives Marktumfeld“. Vor allem die „anhaltend hohen Auftragseingänge in unseren wichtigsten Regionen“ lassen das Management „positiv ins neue Jahr blicken“.

Belastungsfaktoren sind weiterhin die aktuellen geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen, die Entwicklung der COVID-19-Pandemie und die schwer vorhersehbare Entwicklung der Preise für Stahl, Energie und Fracht.

Aktie von SAF-Holland mit freundlichem Wochenstart

Die im deutschen Nebenwerteindex SDAX gelisteten Aktien von SAF-Holland beendeten die letzte Handelswoche mit einem Wochenverlust von zwei Prozent bei 11,16 Euro. Seit Jahresbeginn haben die Papiere damit bereits rund neun Prozent an Wert verloren und damit in den ersten sieben Handelswochen 2022 den gesamten Jahresgewinn des letzten Börsenjahres wieder abgegeben. 

Angesichts der besser als erwartet ausgefallenen vorläufigen Zahlen für das letzte Jahr greifen die Anleger aber heute wieder zu und Aktien von SAF-Holland starten mit einem Kursplus von knapp vier Prozent bei 11,60 Euro in die neue Handelswoche

SAF-Holland Aktie: Chart vom 21.02.2022
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