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Bislang sehr erfolgreich hat der Energieversorger RWE den Schwenk weg von fossilen Energieträgern und hin zur Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien vollzogen. Inzwischen zählt zum Kerngeschäft des Unternehmens die Energiegewinnung aus Wasser, Biomasse und Gas sowie dem Energiehandel, und das hat sich im letzten Jahr besser entwickelt als erwartet.

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Kerngeschäft Erneuerbare Energien erzielt hohen EBITDA-Anteil

Das schlägt sich auch auf die Bilanz des Konzerns nieder, denn im letzten Geschäftsjahr wurde die Ergebnisprognose klar übertroffen. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag mit 6,3 Milliarden Euro knapp 73 Prozent über dem Vorjahreswert. 

Vom gesamten EBITDA entfielen bereits 5,56 Milliarden Euro bzw. 88 Prozent auf das Kerngeschäft mit Erneuerbaren Energien.

Und obwohl RWE im vergangenen Jahr mit 156.794 GWh rund zwei Prozent weniger Strom als im Jahr davor erzeugt hat, stieg die Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien kräftig um 11 Prozent auf 35.499 GWh an.

RWE will weiter kräftig in Ausbau der Erzeugungskapazitäten investieren

Nach dem insgesamt sehr erfolgreichen Jahr 2022, in dem der Außenumsatz des Konzerns um 56 Prozent auf 38,37 Milliarden Euro, das EBITDA um 72 Prozent auf 6,31 Milliarden Euro und das Nettoergebnis sogar um 107 Prozent auf 3,23 Milliarden Euro gesteigert werden konnte, will RWE auch im laufenden Jahr weiter kräftig in Erneuerbare Energien investieren. Im Rahmen der Wachstumsstrategie „Growing Green“ sollen das bis einschließlich 2030 insgesamt rund 50 Milliarden Euro sein, die für Windparks, Solaranlagen, Batteriespeicher oder Elektrolyseure für die Wasserstoffproduktion ausgegeben werden.

Beim Ergebnis will das RWE-Management im laufenden Jahr an die gute Ertragslage des Vorjahres anknüpfen. Erwartet wird ein EBITDA von 5,8 bis 6,4 Milliarden Euro, für das Kerngeschäft von 4,8 bis 5,4 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzerngewinn dürfte mit 2,2 bis 2,7 Milliarden aber unter dem Vorjahreswert liegen.

Weiter steigen soll 2023 außerdem die Dividende, das Dividendenziel des Managements liegt bei 1,00 Euro pro Aktie (Vorschlag für 2022: 0,90 Euro pro Aktie).

Goldman Sachs nimmt Aktie mit „Buy“ in Bewertung auf

Von Analyst Alberto Gandolfi von der US-Investmentbank Goldman Sachs wurde RWE heute wieder mit „Buy“ in die Bewertung aufgenommen. Nach Ansicht des Analysten „unterschätze der Markt das Ausmaß der Veränderungen, den die Investitionspläne in Erneuerbare Energien in den USA und Europa mit sich bringen dürften“. 

Außerdem geht er davon aus, dass RWE „vor dem Hintergrund der guten Renditeaussichten seine langfristigen Ertragsziele auf dem Kapitalmarkttag im November anheben wird“.

Seine Kaufempfehlung versieht der Analyst aktuell mit einem Kursziel von 56 Euro.

Anleger honorieren Schwenk zu Erneuerbaren Energien 

Die strategische Ausrichtung bei RWE honorieren auch die Anleger. Die im DAX notierten Aktien konnten sich in den letzten fünf Jahren in etwa verdoppeln, nachdem sich die Papiere von 2007 bis 2015 im Sinkflug befanden, der nach dem von der Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg aufgrund der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 nochmal an Dynamik gewann.

Im laufenden Jahr ist die Performance allerdings durchwachsen, seit Jahresbeginn haben RWE-Aktien rund vier Prozent verloren, während der DAX in der gleichen Zeit bislang rund 12 Prozent gewonnen hat.

Heute verlieren RWE-Aktien bislang 0,3 Prozent auf 39,51 Euro. Bis zum Kursziel von Goldman Sachs errechnet sich damit ein theoretisches Aufwärtspotenzial von immerhin rund 40 Prozent.

RWE Aktie: Chart vom 03.04.2023, Kurs: 39,51 Euro, Kürzel: RWE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
RWE Aktie: Chart vom 03.04.2023, Kurs: 39,51 Euro, Kürzel: RWE | Quelle: TWS 

Quelle:

RWE AG: Geschäftsbericht 2022; https://www.rwe.com/-/media/RWE/documents/05-investor-relations/finanzkalendar-und-veroeffentlichungen/2022-GJ/2023-03-21-rwe-geschaeftsbericht-2022.pdf

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