Während die Tesla-Aktie weiter korrigiert, kennt die Aktie des US-Elektroherstellers Lucid Group (Lucid) weiter nur eine Richtung und startete heute an der US-Technologiebörse Nasdaq rund acht Prozent höher bei 48,38 USD. Die Marktkapitalisierung von Lucid steigt damit auf knapp 80 Mrd. USD, obwohl das Unternehmen gerade erst mit den ersten Auslieferungen seiner Luxus-Limousine Air begonnen hat.

Ausgelöst wird der Kurssprung vom gestern nachbörslich bekannt gegebenen Produktionsziel sowie den bisherigen Bestellungen für die rund 170.000 USD teure Luxuslimousine Air.

Für 2022 bestätigt das Lucid-Management ein Produktionsziel von 20.000 Elektro-Fahrzeugen. Außerdem entwickeln sich die Bestellungen für den Air sehr erfreulich und liegen aktuell bei mehr als 17.000; allein im dritten Quartal kamen 13.000 neue Bestellungen dazu. Der aktuelle Auftragsbestand liegt damit bei rund 1,3 Mrd. USD.

Das Lucid gestern auch einen Quartalsverlust von rund 524 Mio. USD gemeldet hat, spielt bei den Anlegern dagegen kaum eine Rolle. Die konzentrieren sich vielmehr auf das mögliche Umsatzpotenzial für nächstes Jahr, das angesichts der kräftig gestiegenen Bestellungen weiter zulegt.

Um der gestiegen Nachfrage gerecht zu werden, investiert Lucid weiter kräftig in den Ausbau von Produktionskapazitäten. Erst kürzlich hat der Autobauer angekündigt, sein Werk in Casa Grande (Arizona) zu erweitern und die Kapazitäten bis Ende 2023 auf bis zu 90.000 Fahrzeuge pro Jahr auszubauen. Dann soll neben der Luxuslimousine Air auch ein E-SUV gebaut werden.

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