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Die Hornbach Holding, zu der u.a. auch die bekannte gleichnamige Hornbach-Baumarktkette gehört, konnte im letzten Geschäftsjahr in einem „herausfordernden Umfeld“ weiter Marktanteile in Deutschland und auf den internationalen Märkten gewinnen und im Ergebnis den bislang höchsten Konzernumsatz in der Unternehmensgeschichte verbuchen. Beim Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr bleibt das Management angesichts der geopolitischen Turbulenzen und Problemen in den Lieferketten aber eher vorsichtig.

Umsatz und Ergebnis können 2021/2022 deutlich gesteigert werden

Dank einer sehr starken Kundennachfrage konnte der Nettoumsatz der Hornbach Holding auf Basis vorläufiger Zahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/2022 um 7,7 Prozent auf 5,87 Milliarden Euro und damit auf den höchsten bislang erreichten Wert gesteigert werden. Damit lag der Zuwachs beim Umsatz auch über der Prognosespanne von 2 bis 7 Prozent.

Der Nettoumsatz beim größten operativen Teilkonzern, der Hornbach Baumarkt AG, kletterte um 7,4 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Besonders kräftig gesteigert werden konnten hier die Online-Umsätze, die um 10,5 Prozent auf 944 Millionen Euro anwuchsen. Im Bereich Baustoffhandel konnte die Hornbach Baustoff Union GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz um 11,8 Prozent auf 377 Millionen Euro verbessern.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) legte 2021/2022 bei der Hornbach Holding sogar um elf Prozent auf 364 Millionen Euro zu.

Ausblick: Vorstand sieht für Hornbach zahlreiche Herausforderungen

Eine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2022/2023 will der Vorstand der Hornbach Holding im Rahmen der Vorlage der endgültigen Zahlen sowie des Jahresabschlusses 2021/2022 präsentieren.

Bereits jetzt wies der Vorstandsvorsitzende Erich Harsch aber darauf hin, dass:

die Geschäftstätigkeit weiterhin von Preisinflation, instabilen Lieferketten, Engpässen in der Logistik und steigenden Rohstoff- und Transportkosten beeinflusst wird und viele der Herausforderungen, die die Gesellschaft in den vergangenen zwei Jahren begleitet haben, insbesondere bei der Beschaffung und dem Transport von Waren, auch in absehbarer Zukunft bestehen bleiben bzw. sich durch die aktuellen geopolitischen Turbulenzen sogar noch verstärkt haben.

Aktie der Hornbach Holding startet freundlich in den Handel

Die Anleger reagieren heute positiv auf die vorgelegten Zahlen und die im deutschen Nebenwerteindex SDAX gelisteten Aktien der Hornbach Holding können mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 123,70 Euro in den XETRA-Handel starten.

 

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