Wenige Branchen hat die Coronakrise so hart getroffen, wie die Reise- und Tourismusbranche. Während 2020 kaum Urlaube möglich waren, erholte sich das Geschäft zwar 2021 ein wenig, trotzdem waren die Auswirkungen immer neuer Corona-Varianten und den damit verbundenen Einschränkungen im Reiseverkehr weiterhin spürbar und viele Unternehmen liegen bei den Buchungen noch weit entfernt vom Vorkrisenniveau.

Erfolgreich gegen den Trend kann sich aber der Online-Marktplatz für Ferienhäuser und Ferienwohnungen HomeToGo behaupten und im abgelaufenen Geschäftsjahr sogar neue Rekorde bei den Buchungserlösen erzielen. Dabei profitiert HomeToGo ganz offensichtlich vom durch Corona ausgelösten veränderten Reiseverhalten, weg von der preiswerten Pauschalreise an überfüllte Mittelmeerstrände und hin zu Individualreisen und den damit verbundenen Direktbuchungen von Ferienhäusern und -wohnungen.

Rekord-Buchungserlöse in 2021 und Jahresstart mit starkem Auftragsbestand

Wie HomeToGo heute vorbörslich die Anleger wissen lässt, konnten die Buchungserlöse im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 51 Prozent auf 123 Millionen Euro gesteigert werden und erreichen damit einen neuen Rekordwert. Im vierten Quartal 2021 konnten die Buchungserlöse gegenüber dem Vorjahresquartal sogar auf 23 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden.

Die sogenannten Onsite-Transaktionen, bei denen von der Suche bis zur Zahlung der gesamte Prozess über die HomeToGo-Website läuft, stiegen im abgelaufenen Jahr um 112 Prozent auf 50 Millionen Euro.

Dank der anhaltend starken Nachfrage nach Ferienhäusern und -wohnungen startet HomeToGo auch mit einem Rekordauftragsbestand bei den Buchungserlösen von 19 Millionen Euro (+90 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) in das neue Jahr und beweist damit nach eigenen Angaben:

eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Aufkommen neuer COVID-19-Varianten.

Das HomeToGo-Management geht davon aus, in der Nähe des oberen Endes der IFRS-Umsatzprognose für 2021 im Bereich von 85 bis 90 Millionen Euro zu liegen.

HomeToGo-Aktien legen weiter deutlich zu

Einen für Deutschland eher ungewöhnlichen Weg an die Börse hat HomeToGo gewählt, denn letztes Jahr im September schloss sich HomeToGo mit dem Lakestar SPAC I zusammen. Beim Lakestar SPAC I handelt es sich um eine sogenannte Special Purpose Acquisition Company, also einen börsengehandelten Mantel, in den HomeToGo im Rahmen des Zusammenschlusses seine Anteile eingebracht hat und seitdem unter dem Kürzel „HTG“ an der Börse gelistet wird.

Seit diesem „alternative Börsengang“ im September letzten Jahres haben sich die Aktien von HomeToGo bis zum Jahresende vom Ausgabepreis bei 10 Euro bis auf 5,26 Euro am letzten Handelstag des Jahres beinahe halbiert.

Weitaus erfreulicher verlief dagegen der Start ins neue Börsenjahr, denn bis heute konnten die Papiere – unter anderem auch aufgrund eines aktuellen Tagesgewinns von rund vier Prozent nach der Vorlage der 2021-Zahlen – bereits 40 Prozent auf aktuelle 7,42 Euro zulegen.

HomeToGo-Aktie: Chart vom 12.01.2022
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