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Die stark gestiegenen Rohstoff-, Energie und Logistikkosten sowie die überall in der Branche spürbare Bauteileknappheit und Probleme bei der Produktion durch Corona-Lockdowns hat auch der Automobilzulieferer Hella im letzten Geschäftsjahr zu spüren bekommen.

Denn sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis gingen im letzten Geschäftsjahr zurück. Allerdings konnte Hella eigenen Angaben zufolge trotzdem „erneut deutlich besser als der globale Automobilmarkt“ abschneiden.

Umsatz sinkt leicht, Ergebnis geht deutlich zurück

Auf Basis vorläufiger Eckdaten ging der Umsatz beim inzwischen mehrheitlich zum französischen Automobilzulieferer Faurecia gehörenden weltweit tätigen Automobilzulieferer Hellas im abweichenden Geschäftsjahr von Juni 2021 bis Ende Mai 2022 leicht um 2,4 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro zurück. Grund dafür ist Unternehmensangaben zufolge die Abnahme der weltweiten Fahrzeugproduktion in diesem Zeitraum um neun Prozent, so dass sich Hellas trotzdem deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickeln konnte.

Die Kosten drücken dagegen kräftig auf das Konzernergebnis und die Marge: Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) ging im Jahresvergleich um 45 Prozent auf 280 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 510 Millionen Euro), die bereinigte EBIT-Marge sank dadurch von 8,0 auf 4,4 Prozent.

Angesichts der weltweiten Probleme sieht Michael Favre, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Hella, die Ergebnisse durchaus positiv: 

Angesichts dieser vielfältigen Herausforderungen haben wir uns im zurückliegenden Geschäftsjahr insgesamt gut behauptet und die allgemeine Marktentwicklung erneut signifikant übertroffen.

Zudem zeigen sie seiner Meinung nach:

wie robust und zukunftsstark das Geschäftsmodell von HELLA ist.

Hella-Aktien legen können weiter zulegen

Nicht ganz so zuversichtlich reagieren heute die Anleger auf die präsentierten Zahlen, denn die im SDAX notierten Papiere verlieren im Handelsverlauf um knapp ein halbes Prozent auf 68,05 Euro.

Weitaus erfreulicher ist aber die Entwicklung der Papiere in den letzten Monaten, denn auf Sicht von einem Jahr summieren sich die erzielten Kursgewinne bereits auf mehr als 20 Prozent. Damit stemmen sich Hella-Aktien erfolgreich gegen den Gesamtmarkttrend und gehören in diesem Zeitraum außerdem zu den fünf besten Werten im deutschen Nebenwerteindex.

Hella Aktie - Chart vom 20.07.2022
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