Wie der Heidelberger Baustoff- und Betonspezialist HeidelbergCement heute bekannt gibt, hat er bereits Ende letzten Jahres über sein US-Tochterunternehmen Lehigh Hanson den US-Zuschlagstoff- und Transportbetonlieferanten Corliss Resources übernommen.

Corliss Resources, das mehrere große Zuschlagstoffbetriebe sowie vier Transportbetonwerke in den USA besitzt, ist nach eigenen Angaben einer der führenden Händler für Transportbeton im Nordwesten der USA und konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresumsatz von rund 80 Millionen USD erwirtschaften. 

Über die Höhe des genauen Kaufpreises machten beide Seiten keine genauen Angaben, allerdings sei Corliss Resources mit einem Multiple auf den operativen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von rund neun bewertet worden. Bereits für das laufende Geschäftsjahr erwartet HeidelbergCement einen positiven Effekt auf seinen Gewinn je Aktie (EPS).

Nachfrage bleibt bei HeidelbergCement weiter hoch – Energiekosten belasten

Die Anfang November vorgelegten Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2021 zeigen eine weiterhin starke Nachfrage nach den Produkten von HeidelbergCement. Der Umsatz konnte von Januar bis Ende September 2021 um rund sieben Prozent auf 13,9 Mrd. Euro gesteigert werden, das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebes vor Abschreibungen legte sechs Prozent auf 2,9 Mrd. Euro zu.

Allerdings bekam HeidelbergCement im 3. Quartal die deutlich gestiegenen Energiekosten zu spüren, deshalb ging von Juli bis September 2021 das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs um rund elf Prozent auf 1,17 Mrd. Euro zurück, auch wenn der Quartalsumsatz weiter um vier Prozent auf 5,1 Mrd. Euro gesteigert werden konnte.

Nachdem die Prognose für das Gesamtjahr 2021 bestätigt wurde, blickt der Vorstand von HeidelbergCement auch mit Zuversicht auf das Geschäftsjahr 2022 und geht davon aus, dass „die weltweiten Infrastrukturmaßnahmen sukzessive zum Wachstum beitragen“.

HeidelbergCement mit durchwachsener Jahresperformance 2021 aber gelungenem Start ins neue Jahr

Eher durchwachsen war die Jahresperformance der Aktien von HeidelbergCement im zurückliegenden Börsenjahr: Von Januar bis Ende Dezember verloren die Papiere knapp drei Prozent an Wert und beendeten das Jahr bei 59,22 Euro. Die Kursverluste resultieren dabei vor allem aus einer schwachen zweiten Jahreshälfte, nachdem die Aktien Mitte April noch ein Jahreshoch bei 81,04 Euro erreichen konnten.

Erheblich besser verläuft dagegen der Start ins neue Jahr, seit Jahresbeginn konnten Aktien von HeidelbergCement wieder mehr als fünf Prozent auf aktuelle 62,52 Euro zulegen.

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