Ziemlich turbulent verlief das letzte Jahr beim Leasing- und Finanzierungsspezialisten Grenke. Während operativ die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie und Lieferengpässen noch spürbar waren, litt die Aktie vor allem Anfang des Jahres immer noch unter der Attacke des Shortsellers Viceroy.

Viceroy hatte im September 2020 Grenke unlautere Geschäftspraktiken und eine aufgeblähte Bilanz vorgeworfen. Die Aktien von Grenke gingen daraufhin kräftig in die Knie und haben es – obwohl es seitdem zu keinen weiteren Vorwürfen kam oder stichhaltige Beweise für die Vorwürfe gab – seitdem nicht geschafft, sich wieder deutlich zu erholen. Von Kursen über 100 Euro, die Anleger Anfang 2020 bereit waren für eine Aktie zu bezahlen, sind die Papiere noch weit entfernt.

Leasing-Neugeschäft 2021 liegt am oberen Ende der Prognosespanne

Vielleicht gelingt das den Aktien aber dieses Jahr, wenn sich die Geschäfte von Grenke weiter deutlich erholen können. Darauf deuten heute vorbörslich veröffentlichte Daten zum Leasingneugeschäft von Grenke hin. Das ging zwar im letzten Jahr erwartungsgemäß um ca. 18 Prozent auf 1,66 Mrd. Euro zurück, liegt damit aber am oberen Rand der zuletzt im November 2021 angepassten Prognosespanne von 1,5 bis 1,7 Mrd. Euro.

Erfreulich ist vor allem die Tatsache, dass im vierten Quartal 2021 das Leasingneugeschäft um 22 Prozent auf 521 Mio. gesteigert werden konnte. Dieser positive Trend deute, so Michael Brücker, CEO von Grenke:

klar auf eine wiederkehrende Investitionsbereitschaft im europäischen Mittelstand hin.

Grenke-Aktien starten mit deutlichen Kursgewinnen ins neue Jahr

Mit kräftigen Kursgewinnen sind die im SDAX notierten Grenke-Aktien ins neue Börsenjahr gestartet und beendeten den ersten Handelstag mit einem Tagesplus von 4,4 Prozent bei 31,99 Euro.

Der positive Trend dürfte sich heute zum Handelsstart fortsetzen, denn bereits vorbörslich werden die Aktien mit 32,80 Euro rund 2,5 Prozent über ihrem Vortagesniveau gehandelt.

Grenke Aktie: Chart vom 04.01.2022
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