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Auf ein hervorragendes Geschäftsjahr blickt der Schmierstoffspezialist Fuchs Petrolub zurück, sowohl bei Umsatz wie Ergebnis konnte der Konzern im letzten Jahr kräftig zulegen und wieder das Niveau vor Ausbruch der Corona-Krise erreichen.

Angesichts der Eskalation in der Ukraine und den damit einhergehenden Turbulenzen an den Rohstoffmärkten tut sich das Management von Fuchs Petrolub allerdings schwer, eine belastbare Prognose für das laufende Jahr abzugeben.

Umsatz- und Ergebnis übertreffen Erwartungen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Fuchs Petrolub den Konzernumsatz um 21 Prozent auf 2,87 Milliarden Euro steigern und übertraf damit auch die eigene Prognose von 2,7 bis 2,8 Milliarden Euro. Zudem liegt der Umsatz rund 12 Prozent über dem Vorkrisenjahr 2019 und auch über der durchschnittlichen Analystenschätzung von rund 2,82 Milliarden Euro. 

Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) legte 16 Prozent auf 363 Millionen Euro zu und übertrifft ebenfalls die Prognose von 350 bis 360 Millionen Euro sowie die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 359 Millionen Euro. 

Dividende soll zum 20. Mal in Folge steigen

An der positiven Entwicklung werden bei Fuchs Petrolub auch traditionell die Aktionäre überdurchschnittlich stark beteiligt. Deshalb kündigen Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft an, der Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Erhöhung der Dividende um vier Prozent auf 1,03 Euro (Vorjahr: 0,99 Euro) pro Aktie vorzuschlagen. 

Das ist die 20. Dividendenerhöhung in Folge und untermauern nach Unternehmensangaben „die Robustheit und den Erfolg des Geschäftsmodells von Fuchs und bestätigen die Politik einer stetig steigenden, mindestens aber stabilen Dividende“.

Prognose für 2022 Umsatz und Ergebnis sollen eigentlich weiter steigen, Einflüsse aus Ukraine-Konflikt aber noch nicht abschätzbar

Eigentlich erwartet der Vorstand von Fuchs Petrolub auf Basis einer „weiteren Zunahme des Geschäftsvolumens“ für das laufende Geschäftsjahr einen weiteren Anstieg des Konzernumsatzes auf 3,0 bis 3,3 Milliarden Euro, das EBIT soll auf 360 bis 390 Millionen Euro steigen.

Allerdings entstand diese Prognose vor dem Einfluss des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine, d.h. auch die daraufhin beschlossenen Sanktionen gegen Russland sowie die sich verschärfende Situation in den Lieferketten und die Verwerfungen an den Rohstoffmärkten fanden noch keinen Eingang. Die lassen sich nach Ansicht des Vorstandes „derzeit noch nicht abschätzen“.

Aktien von Fuchs Petrolub können deutlich zulegen

Die im MDAX gelisteten Vorzugsaktien von Fuchs Petrolub konnten die letzte Handelswoche mit einem kräftigen Wochenplus von 4,9 Prozent bei 33,88 Euro abschließen und die seit nach einem schwachen Jahresstart entstandenen Kursverluste auf 15 Prozent reduzieren.

In die neue Handelswoche dürften die Papiere behauptet im Bereich 33,60/33,80 Euro starten und damit das in der letzten Woche erreichte Kursniveau verteidigen.

Chart vom 21.03.2022, Kürzel FP3E

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