Der Telekommunikationsanbieter freenet will auch im laufenden Jahr weiter eigene Aktien zurückkaufen. Deshalb wurde gestern das Aktienrückkaufprogramm 2021 mit der Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31. März 2022 verlängert. In dieser Zeit sollen weitere bis zu 4,2 Millionen Aktien im Gesamtwert von bis zu 22 Millionen Euro zurückgekauft werden, was einem Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von 3,3 Prozent entspricht.

Die Ermächtigung zum Aktienrückkauf datiert bereits auf den 27. Mai 2020 zurück, damals wurde die Gesellschaft von der ordentlichen Hauptversammlung dazu ermächtigt, bis zum 26. Mai 2025 bis zu zehn Prozent des bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zurückzukaufen. Von dieser Ermächtigung wurden bislang bereits Gebrauch gemacht, im Jahr 2020 kaufte die Gesellschaft 2.956.232 eigene Aktien (2,3 Prozent des Grundkapitals) und im Jahr 2021 5.552.664 eigene Aktien (4,3 Prozent des Grundkapitals) zurück, besitzt also jetzt schon 6,7 Prozent der eigenen Aktien.

Macht die Gesellschaft von der gestern erteilten Ermächtigung zum Aktienrückkauf vollen Gebrauch, erhöht sich der Anteil eigener Aktien auf 10 Prozent. Die zurückgekauften Aktien sollen nach dem Rückkauf eingezogen und damit das Grundkapital der Gesellschaft herabgesetzt werden. Mit dem schönen Nebeneffekt für die Aktionäre, dass sich damit ihr prozentualer Anteil an der Gesellschaft ebenso erhöht, wie der Gewinn pro Aktie.

Über ausreichend Cash für die Aktienrückkäufe verfügt die Gesellschaft, wie Ende letzten Jahres die Zahlen für das dritte Quartal sowie die ersten neun Monate 2021 gezeigt haben. Denn da lag freenet im Quartal mit einem Free Cashflow von 60,8 Millionen Euro über der eigenen Guidance von 50 bis 60 Millionen Euro, in den ersten neun Monaten 2021 stieg der Free Cashflow auf knapp 173 Millionen Euro.

freenet-Aktie weiter mit solidem Aufwärtstrend

Die im TecDAX und MDAX gelisteten Aktien der freenet AG befinden sich seit ihrem Mitte 2020 erreichten Zwischentief bei rund 14 Euro in einem veritablen Aufwärtstrend. Im abgelaufenen Börsenjahr 2021 verbuchten die Aktien einen Zuwachs von 35 Prozent, seit Mitte 2020 verteuerten sich die Papiere sogar um fast 70 Prozent.

Nachdem die Aktien gestern 0,4 Prozent höher bei 23,51 Euro aus dem Handel gingen, starten sie heute mit 23,50 Euro in etwa auf Vortagesniveau und bestätigten damit die Aufwärtsbewegung der letzten Monate.

Optimistisch äußerten sich zuletzt auch die Analysten der Privatbanken Berenberg und Hauck & Aufhäuser zur freenet-Aktie. Während Berenberg freenet zu seinen zehn Aktien zählt, die unter Bewertungsaspekten für das Jahr 2020 favorisiert werden, heben die Analysten von Hauck & Aufhäuser das Kursziel für freenet von 26 Euro auf 28 Euro und bestätigen die Einstufung mit „Buy“.

freenet-Aktie: Chart vom 13.01.2022
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