Der Spezialchemieanbieter Evonik, der Produkte auf chemischer, thermischer und mechanischer Basis u.a. für die Bereiche Tierernährung, pharmazeutische Gesundheitsversorgung oder der Kunststoff- und Gummiindustrie herstellt, hat heute Finanzkennzahlen für das 4. Quartal 2021 und das Gesamtjahr vorgelegt und gleichzeitig den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr präzisiert.

Umsatz und Ergebnis legen deutlich zu – EBITDA verfehlt Erwartungen

Im 4. Quartal des letzten Jahres konnte Evonik den Gruppenumsatz um 27 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro steigern (Q4/2020: 3,2 Milliarden Euro) und liegt damit auch über der Konsensschätzung von 3,7 Milliarden Euro.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) kann zwar mit 20 Prozent auf 502 Millionen Euro ebenfalls gesteigert werden (Q4/2020: 418 Millionen Euro), verfehlt aber die Konsensschätzung von 527 Millionen Euro deutlich. 

Auf Jahressicht steigert Evonik den Umsatz um 23 Prozent auf 14,9 Milliarden Euro (2020: 12,2 Milliarden Euro) und liegt damit ebenfalls über der Schätzung von 14,6 Milliarden Euro.

Das bereinigte EBITDA konnte im letzten Jahr um 25 Prozent auf 2,38 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro) gesteigert werden, verfehlt aber die Konsensschätzung von 2,41 Milliarden Euro knapp.

Dividende wird leicht angehoben – Dividendenrendite lockt

Vorstand und Aufsichtsrat von Evonik schlagen der Hauptversammlung angesichts der deutlichen Zuwächse beim Ergebnis eine Erhöhung der Dividende von 2 Cent auf 1,17 Euro pro Aktie vor. 

Auf Basis des gestrigen Schlusskurses der Evonik-Aktie entspricht das einer aktuellen Dividendenrendite von ordentlichen 4,5 Prozent.

Umsatz und Ergebnis sollen 2022 weiter deutlich gesteigert werden

Auch im laufenden Geschäftsjahr will der Vorstand von Evonik – trotz gestiegener Rohstoffkosten und der politischen Unsicherheiten – weiter kräftig wachsen: Der Umsatz soll 2022 auf 15,5 bis 16,5 Milliarden Euro zulegen, das bereinigte EBITDA 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro gesteigert werden.

Evonik-Aktien mit schwächerem Handelsstart

Die im MDAX gelisteten Aktien von Evonik sind eher durchwachsen in das neue Börsenjahr gestartet: Die im Januar erzielten Kursgewinne wurden im Februar vollständig wieder abgegeben und seit Jahresbeginn liegen die Papiere inzwischen sogar mit knapp acht Prozent im Minus.

Den gestrigen Handelstag beendeten Evonik-Aktien mit einem Kursplus von 1,2 Prozent bei 26,26 Euro. Trotz der heute präsentierten soliden Zahlen sowie die angekündigte Dividendenerhöhung starten die Papiere schwächer und geben zum Handelsstart 1,2 Prozent auf 25,94 Euro nach.

Evonik-Aktie: Chart vom 03.03.2022
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