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Für viele Beobachter etwas überraschend hat heute der Wind- und Solaranlagenbetreiber Encavis Zahlen für das erste Quartal 2022 vorgelegt, die dem Unternehmen einen hervorragenden Start ins neue Jahr attestieren.

Umsatz und Ergebnis legen kräftig zu

Auf Basis der sogenannten Key-Performance-Indikatoren (KPIs) konnte der Erzeuger von Strom aus Erneuerbaren Energien seinen Konzernumsatz von Januar bis März im Vergleich zur Vorjahresperiode kräftig um 53 Prozent auf 90,4 Millionen Euro steigern (Q1/2021: 58,9 Millionen Euro).

Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte Encavis sogar um mehr als 63 Prozent auf 64,4 Millionen Euro (Q1/2021: 39,3 Millionen Euro).

Einen Sprung von mehr als 168 Prozent auf 34,8 Millionen Euro gab es beim operativen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Q1/2021: 13 Millionen Euro). 

Durch die guten Ergebnisse steigt der operative Cashflow im ersten Quartal 2022 um über 62 Prozent auf 64,7 Millionen Euro (Q1/2021: 39,9 Millionen Euro).

Zu den erreichten Zahlen im ersten Quartal 2022 teilt der Encavis-Vorstand mit, dass diese „bezüglich Produktionsvolumen und Strompreise auf dem Niveau unserer Planannahmen, aber deutlich über den des Vorjahresquartals liegen“. Als Haupttreiber für das kräftige Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal nennt Encavis vor allem die erhöhte Stromproduktion des Konzerns, das noch durch das gute Wetter im ersten Quartal und Volumeneffekte von neu ans Netz angeschlossenen und in Betrieb genommenen Wind- und Solarparks unterstützt wurde.

Encavis-Aktien verlieren trotzdem wegen trüben Vestas-Ausblick

Die im deutschen Nebenwerteindex SDAX gelisteten Aktien von Encvais konnten sich in der vergangenen Woche erfolgreich gegen den insgesamt schwachen Gesamtmarkttrend stemmen und auf Wochensicht 1,3 Prozent auf 20,95 Euro zulegen.

Die heute veröffentlichten Quartalszahlen von Encavis waren von vielen Beobachtern in etwas in dieser Größenordnung erwartet worden. Dennoch verlieren die Papiere heute zum Start in die Handelswoche deutlich und geben bis kurz vor Börsenschluss knapp 4,2 Prozent auf 20,06 Euro nach.

Grund dafür ist der trübe Ausblick des dänischen Windanlagenbauers Vestas, der nach schwachen Zahlen für das erste Quartal seine Umsatz- und Margenziele für das Gesamtjahr heute deutlich gesenkt hat. Das zieht die gesamte Branche nach unten und nimmt auch Encavis-Aktien in Sippenhaft.

Etwas freundlicher ist dagegen der Blick auf die Performance von Encavis-Aktien in den letzten vier Monate, denn seit dem Jahreswechsel – als die Papiere noch bei Kursen von 15,50 Euro den Besitzer wechselten – konnten sie um rund 30 Prozent zulegen.

Encavis-Aktie: Chart vom 02.05.2022
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