Sehr erfolgreich konnte der Automobilzulieferer und Leichtbauspezialist ElringKlinger das letzte Geschäftsjahr abschließen und profitierte dabei zum einen vom Zuwachs der globalen Automobilproduktion (3,4 Prozent) im letzten Jahr sowie zum anderen vom eigenen Effizienzsteigerungsprogramm.

Umsatz und Ergebnis legen 2021 deutlich zu

Auf Basis vorläufiger und noch ungeprüfter Zahlen konnte ElringKlinger den Konzernumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 9,7 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro steigern. Unter Berücksichtigung konstanter Wechselkurse hätte das Umsatzwachstum sogar bei über zehn Prozent gelegen. Besonders kräftig zulegen konnten dabei die Regionen „Übriges Europa“ und „Asien-Pazifik“, während der Umsatz in Deutschland sogar leicht rückläufig war.

Besonders auf das operative Ergebnis wirkte sich das bereits 2019 gestartete Effizienzsteigerungsprogramm positiv aus, denn das sprang im Jahresvergleich um 267 Prozent auf 102 Millionen Euro (Vorjahr: 27,7 Millionen Euro). Damit verbesserte sich die EBIT-Marge von 1,9 Prozent auf 6,3 Prozent und lag am oberen Rand der zuletzt im Oktober 2021 nach oben geschraubten Unternehmensprognose.

Nettoverschuldung kann weiter gesenkt werden

Ein weiteres Ziel des Effizienzsteigerungsprogramms ist die Reduzierung der Nettofinanzschulden im Konzern. Das gelang im letzten Jahr, die Nettofinanzverbindlichkeiten wurden um weitere 90 Millionen Euro reduziert und haben sich damit von 795 Millionen Euro (Ende März 2019) auf 369 Millionen Euro bereits mehr als halbiert.

Die Nettoverschuldungsquote, die – bezogen auf das EBITDA – Anfang 2019 noch bei 4,7 lag, wurde per Ende Dezember 2021 auf 1,7 reduziert.

Sehr zufrieden mit den erreichten Ergebnissen zeigt sich auch der Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Wolf:

Mit dem Geschäftsjahr 2021 sind wir sehr zufrieden. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie Halbleiterengpässen, Lieferkettenproblematik, Rohstoffverknappung und Coronavirus-Pandemie sind wir im Umsatz wieder deutlich stärker als der Markt gewachsen

Aktie von ElringKlinger startet mit leichten Gewinnen in den Handel

Ziemlich schwach haben sich die Aktien von ElringKlinger in den letzten Monaten entwickelt: Seit Jahresbeginn haben die Papiere rund 16 Prozent verloren, seit dem Jahreshoch 2021 bei 18,18 Euro summieren sich die Kursverluste sogar auf schon auf knapp 50 Prozent.

Nach der Vorlage der Zahlen starten die Papiere heute aber freundlich in den letzten Handelstag der Woche und können aktuell rund zwei Prozent auf 9,47 Euro zulegen.

ElringKlinger Aktie: Chart vom 25.02.2022
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