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Der Strahlentechnik- und Medizinkonzern Eckert & Ziegler hat heute überraschend Eckdaten für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt und trotz einer Gewinnhalbierung das Erreichen seiner Jahresziele bekräftigt.

Umsatz legt zu, Quartalsgewinn geht erwartungsgemäß zurück

Auf Basis vorläufiger Berechnungen konnte Eckert & Ziegler den Umsatz von Januar bis März 2022 gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 6,8 Prozent auf 47 Millionen Euro steigern (Q1/2021: 44 Millionen Euro).

Einen deutlichen Rückgang gab es allerdings beim Quartalsgewinn, der um knapp 53 Prozent auf 6,5 Millionen zurückging (Q1/2021: 13,8 Millionen Euro). Der Grund für den Rückgang ist ein Einmaleffekt von 6,8 Millionen Euro im ersten Quartal des letzten Jahres durch den gewinnbringenden Verkauf der Tumorbestrahlungssparte.

Vorstand bestätigt Gesamtjahresausblick

Trotz dieses Einmaleffektes beim Quartalsgewinn hält der Vorstand von Eckert & Ziegler an seiner bisherigen Gesamtjahresprognose fest: Der Umsatz soll im laufenden Jahr auf 200 Millionen Euro steigen, der Jahresüberschuss am Jahresende bei 38 Millionen Euro liegen.

Die Prognose basiert auf der Annahme eines gewichteten Durchschnittskurses beim Euro von 1,20 US-Dollar und steht unter dem Vorbehalt, dass „aus den Entwicklungen in der Ukraine weiterhin keine großen Verwerfungen resultieren“.

Aktien starten unverändert in den Handel

Die im SDAX und TecDAX gelisteten Aktien von Eckert & Ziegler starten mit 56,55 Euro heute unverändert in den neuen Handelstag. Seit Jahresbeginn summieren sich die Kursverluste allerdings bereits auf rund 40 Prozent. 

Hauck & Aufhäuser Lampe bestätigt Kaufempfehlung, reduziert aber Kursziel

Auch wenn die Analysten der Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe nach der Vorlage der Gesamtjahresprognose ihr Kursziel für die Aktien von Eckert & Ziegler von 172 auf 152 Euro reduzieren, bestätigen sie ihre Kaufempfehlung und trauen den Papieren mittelfristig ein kräftiges Kurspotenzial von knapp 170 Prozent zu.  

Analyst Alexander Galtisa verweist in seiner am vergangenen Montag aktualisierten Studie zwar auch auf die „hinter den Erwartungen zurückgebliebene kurzfristige Umsatzprognose des Strahlentechnik-Spezialisten“. Allerdings haben sich seiner Meinung nach die „mittel- bis langfristige Perspektive für die Chancen am Radiopharma-Markt ausgesprochen verbessert“, weshalb er nach der jüngsten Kurskorrektur zum Kauf rät, da „die langfristigen Wachstumschancen nicht eingepreist würden“.

Eckert & Ziegler Aktie: Chart vom 07.04.2022
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