Deutschlands größter Energiekonzern E.ON hat heute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und im Rahmen dessen als Priorität die „Aufrechterhaltung der Sicherheit der Energieversorgung in den nächsten zwei Jahren“ herausgestellt, um so „den Industrie- und Wirtschaftsstandort nicht zu gefährden

E.ON kann Ergebnis 2021 deutlich steigern

Trotz eines turbulenten Marktumfeldes im zweiten Jahr der Corona-Pandemie konnte E.ON im letzten Jahr die Erwartungen übertreffen und die Verschuldung im Konzern weiter senken.

Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte E.ON um rund eine Milliarde Euro auf 7,9 Milliarden Euro. Haupttreiber des starken Wachstums war demnach das „Kundenlösungsgeschäft“ mit einem Wachstum von 45 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro sowie das Geschäft mit Energy Infrastructure Solutions, das gut 40 Prozent auf 480 Millionen Euro zulegen konnte.

Den bereinigten Jahresüberschuss steigerte E.ON im letzten Jahr um 53 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro und liegt damit ca. 100 Millionen Euro über der erst Ende letzten Jahres angehobenen Konzernprognose. 

Erfolge kann E.ON auch bei der Reduzierung der Nettoverschuldung melden, denn die konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um knapp zwei Milliarden Euro auf 38,8 Milliarden Euro zurückgeführt werden. Damit sank der Verschuldungsfaktor im Konzern auf das 4,9fache des EBITDA und liegt damit im Zielkorridor des Konzerns von 4,8 bis 5,2.

Vorsichtiger Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr

Angesichts der aktuellen geopolitischen Ereignisse in der Ukraine sowie auch aufgrund des Wegfalls der Ergebnisbeiträge aus der Kernenergie ist der E.ON-Vorstand zurückhaltend beim Blick auf das laufende Geschäftsjahr.

Beim EBITDA erwartet E.ON im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang auf 7,6 bis 7,8 Milliarden Euro. 

Der bereinigte Konzernüberschuss soll 2022 bei 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro liegen, also maximal die Vorjahreshöhe erreichen.

E.ON-Aktie dürfte zum Handelsstart deutlich zulegen

Den deutlichen Verlusten am Gesamtmarkt in den letzten Wochen konnten sich auch die im deutschen Leitindex DAX gelisteten E.ON-Aktien nicht entziehen, seit Jahresbeginn haben die Papiere rund elf Prozent an Wert verloren.

Im Vorfeld der Zahlen griffen die Anleger allerdings gestern bereits wieder zu und E.ON-Aktien beendeten den Handel mit einem Tagesplus von 1,7 Prozent auf 10,85 Euro. Und auch heute stehend die Vorzeichen auf grün, denn E.ON-Aktien legen vorbörslich bereits mehr als drei Prozent auf 11,20 Euro zu und dürften damit freundlich in den neuen Handelstag starten.

E.ON-Aktie: Chart vom 16.03.2022
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