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Nachdem im Zuge der hohen Nachfrage nach Beatmungsgeräten zu Beginn und während der Corona-Pandemie der Medizintechnik-Spezialist Drägerwerk operativ kräftig zulegen und Rekordergebnisse erzielen konnte, erreichten die im SDAX notierten Aktien Anfang 2020 ein Mehrjahreshoch bei 108,50 Euro.  

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Mit dem Abflauen der Corona-Pandemie ging allerdings auch die „Corona-Sonderkonjunktur“ bei Drägerwerk zu Ende, was der Konzern auch bei der operativen Geschäftsentwicklung zu spüren bekam. Und was natürlich auch am Aktienkurs nicht spurlos vorbeiging. Denn der fiel seit dem Anfang 2020 erreichten Hoch in der Spitze um 65 Prozent bis auf das Mitte 2022 erreichte Zwischentief bei 38,20 Euro.

Zwar konnten sich die Aktien seitdem wieder über dem Zwischentief stabilisieren und Ende April dieses Jahres sogar kurz wieder die 50 Euro-Marke überspringen, die dreistelligen Kursnotierungen aus dem Jahr 2020 sind aber noch immer in weiter Ferne.

Schaffen es die heute vorgelegten Halbjahreszahlen, indem Drägerwerk einen Umsatzsprung erzielen und auch operativ wieder Gewinn erwirtschaften konnte, dernAktien neuen Schwung zu verleihen?

Drägerwerk meldet Umsatzsprung im ersten Halbjahr

Wegen einer spürbaren Verbesserung bei der Lieferfähigkeit infolge geringerer globaler Lieferkettenprobleme sowie der Nachfragewelle nach Beatmungsgeräten aus China Anfang dieses Jahres konnte Drägerwerk auf Basis vorläufiger Zahlen den Umsatz von Januar bis Juni 2023 währungsbereinigt um 19,6 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro steigern (1.HJ/2022: 1,3 Milliarden Euro). Im zweiten Quartal legte der Umsatz währungsbereinigt sogar um 21,1 Prozent auf 771 Millionen Euro zu.

Beim vorläufig berechneten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kehrte Drägerwerk im ersten Halbjahr 2023 mit 48 Millionen Euro operativ wieder in die schwarzen Zahlen zurück, nachdem in der vergleichbaren Vorjahresperiode das EBIT noch bei -111,1 Millionen Euro gelegen hat. Im zweiten Quartal verbesserte sich das EBIT auf 19 Millionen Euro nach -76,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Aufgrund der höheren Produktions- und Serviceauslastung verbesserte sich im ersten Halbjahr auch die Bruttomarge im Konzern deutlich auf 44 Prozent (1.HJ/2022: 40,4 Prozent). Im zweiten Quartal lag die Bruttomarge bei 43 Prozent (Q2/2022: 38,6 Prozent).

Im direkten Vorjahresvergleich ging im ersten Halbjahr 2023 allerdings der Auftragsbestand um 1,5 Prozent auf 1,597 Milliarden Euro zurück.

Gesamtjahresausblick wird bestätigt

Keine Veränderungen ergeben sich aktuell am Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Der Vorstand von Drägerwerk rechnet hier weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 7 bis 11 Prozent und einer EBIT-Marge von 0,0 bis 3,0 Prozent und damit auch mit einer Rückkehr zu Wachstum und Profitabilität.

Aktien starten kaum verändert in die neue Handelswoche

Der Umsatzsprung und die schwarzen Zahlen beim EBIT scheinen die Anleger heute nicht allzu sehr zu überraschen, denn die im SDAX notierten Aktien legen zum Start in die neue Handelswoche aktuell nur leicht um 0,1 Prozent auf 46,00 Euro zu.

Seit Anfang 2023 haben die Aktien damit rund 9 Prozent zugelegt, während das Plus des SDAX seit Jahresbeginn bei knapp 10 Prozent liegt.

Drägerwerk Aktie: Chart vom 17.07.2023, Kurs: 49,00 Euro, Kürzel: DRW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Drägerwerk Aktie: Chart vom 17.07.2023, Kurs: 49,00 Euro, Kürzel: DRW3 | Quelle: TWS

Quelle:

EQS-News: Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2023: Umsatz und Ergebnis deutlich über Vorjahr – Jahresprognose bekräftigt (14.07.2023); https://www.eqs-news.com/de/news/adhoc/draegerwerk-ag-co-kgaa-vorlaeufige-zahlen-h1-2023-umsatz-und-ergebnis-deutlich-ueber-vorjahr-jahresprognose-bekraeftigt/1859919

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