Weiter abwärts ging es in den letzten Tagen mit dem Aktienkurs von Deutschlands zweitgrößtem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen SE, der kurz vor der Übernahme durch die Nummer eins Vonovia steht.

Zur Erinnerung: Im erst dritten Anlauf war der Übernahmeversuch von Vonovia erfolgreich und Deutschlands größter Immobilienkonzern besitzt inzwischen mehr als 87 Prozent der Anteile an der Nummer zwei. 53 Euro pro Aktien bot Vonovia zum Schluss den Aktionären der Deutsche Wohnen, damit ist die gesamte Transaktion am Ende rund 19 Milliarden Euro schwer. Zur Finanzierung musste sich Vonovia rund acht Milliarden Euro über eine Kapitalerhöhung am Kapitalmarkt besorgen.

Anschließend stellte die Deutsche Wohnen SE bei der Deutschen Börse einen Antrag auf einen Wechsel der Aktien vom Prime Standard in den General Standard. Sobald diesem stattgegeben wird, sind die Aktien auch nicht mehr Bestandteil des MDAX.

Auch im Vorstand der Deutsche Wohnen gab es seitdem einige Änderungen, zukünftig soll der Konzern durch eine Doppelspitze geleitet werden. Zudem gibt es einen neuen Finanzvorstand, der von Vonovia kommt. Der bisherige Vorstand der Deutsche Wohnen Michael Zahn, dem der Posten des stellvertretenden Vorstandschefs bei Vonovia angeboten wurde, schlug diesen aus und verließ das Unternehmen zum Jahresende.

Deutsche Wohnen-Aktie bleibt weiter unter Druck

Kräftig unter Druck gerieten in den letzten Monaten die Aktien der Deutsche Wohnen SE. Allein in den letzten drei Monaten summieren sich die Kursverluste mittlerweile auf über 20 Prozent und mit aktuell 36,05 Euro liegen die Papiere gut 30 Prozent unter dem von Vonovia bezahlten Übernahmepreis.

Barclays sieht mittelfristig deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie

Weiterhin optimistisch hinsichtlich der mittelfristigen Kursentwicklung bleiben aber die Analysten der britischen Investmentbank Barclays.

In ihrer Anfang dieses Monats veröffentlichten Branchenstudie verweisen die Analysten zwar auf die Unsicherheit „mit Blick auf das Ausmaß der Zinssteigerungen“ sowie auf „höhere Kosten, die auf Immobilienbesitzer zukämen“. Dennoch belassen sie ihre Einstufung für die Deutsche Wohnen unverändert auf „Overweight“ und senken das Kursziel nur leicht von 53 auf 50 Euro.

In den heutigen Handelstag starten die Aktien der Deutsche Wohnen einen halben Prozentpunkt tiefer bei 35,87 Euro. Bezogen auf diesen Preis traut Barclays den Aktien mittelfristig wieder Kurssteigerungen von bis zu 40 Prozent zu.

Deutsche Wohnen Aktie: Chart vom 11.02.2022
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