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Mit Spannung haben die Anleger heute auf neue Inflationsdaten aus der Eurozone und den USA gewartet. Und sowohl diesseits wie jenseits des Atlantik fielen die Preissteigerungen im Dezember schwächer als erwartet aus.

In der Eurozone lag der Verbraucherpreisindex im Dezember letzten Jahres mit 9,2 Prozent deutlich unter dem noch im Vormonat gemessenen 10,1 Prozent. In den USA fiel der viel beachtete Erzeugerpreisindex im Dezember auf 6,2 Prozent, nachdem er im Vormonat noch bei 7,3 Prozent gelegen hatte und die meisten Experten nur mit einem Rückgang auf 6,8 Prozent gerechnet hatten.

Der deutsche Leitindex DAX, der fast unverändert mit 15.182 Punkten in den Handel gestartet ist, legt im weiteren Handelsverlauf leicht um 0,3 Prozent auf aktuelle 15.235 Punkte zu.

Die freundliche Tendenz überwiegt auch zum Start an der US-Börse: Der Dow Jones legt zum Handelsstart leicht um 0,1 Prozent auf 33.945 Punkte zu, der breiter gefasste S&P 500 gewinnt 0,3 Prozent auf 4.001 Punkte und an der Technologiebörse klettert der Nasdaq100 aktuell 0,5 Prozent auf 11.620 Zähler.

Von Unternehmensseite sorgen heute u. a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Delivery Hero: Ergebnis von Just Eat Takeaway beflügelt

Kräftig zulegen können heute die Aktien des Essenslieferanten Delivery Hero. Grund dafür dürften die Mitte der Woche vom britischen Konkurrenten Just Eat Takeaway vorgestellten vorläufigen Zahlen sein. Denen zufolge könnte es die Lieferando-Konzernmutter im letzten Geschäftsjahr geschafft haben, mit einem kleinen Plus von 16 Millionen Euro beim operativen Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) schwarze Zahlen zu schreiben.

Das beflügelt auch die im MDAX notierten Aktien von Delivery Hero, die aktuell 4,3 Prozent auf 52,64 Euro zulegen können.

Delivery Hero-Aktie: Chart vom 18.01.2023, Kürzel DHER | Online Broker LYNX

Rheinmetall-Tochter schließt Rahmenvertrag mit US-Army

Wie der Industrie- und Rüstungskonzern Rheinmetall heute mitteilt, hat das Tochterunternehmen American Rheinmetall Systems mit der US Army einen Rahmenvertrag zur Lieferung von Subsystemen für CROWS-Waffenstationen (Common Remotely Operated Weapon Station) abgeschlossen.

Der Vertrag ist vorerst auf fünf Jahre ausgelegt und könnte bei Rheinmetall zu einem Auftragseingang im zweistelligen Millionenbereich führen. 

Rheinmetall-Aktien legen heute 0,9 Prozent auf 223,20 Euro zu.

Bayer investiert in KI-Spezialisten

Der Agrar- und Chemiekonzern Bayer hat mit dem US-Unternehmen Blackford Analysis einen KI-Spezialisten im Bereich Radiologie übernommen.

Die von Blackford Analysis entwickelte KI-Software soll in der Lage sein, im Computertomografen sowie der Radiologie erstellte Bilder schneller und präziser auszuwerten. Zur Höhe des Kaufpreises wurden keine Angaben gemacht.

Bayer-Aktien geben bislang 1,5 Prozent auf 56,18 Euro nach.

United Airlines übertrifft mit Quartalszahlen Prognose

Die US-Fluggesellschaft United Airlines konnte dank der zurückgekehrten Reiselust nach der Corona-Pandemie ihr Ergebnis im 4. Quartal des letzten Geschäftsjahres wieder deutlich steigern.

Von Oktober bis Ende Dezember 2022 legten die Erlöse um gut 51 Prozent auf 12,4 Milliarden US-Dollar zu. Unterm Strich verdiente United Airlines 843 Millionen US-Dollar, nachdem im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch ein Verlust von 646 Millionen US-Dollar verbucht werden musste. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis lagen über den durchschnittlichen Analystenschätzungen. 

Bei den Anlegern kommen die Zahlen gut an: Die an der Nasdaq gehandelten Aktien von United Airlines, die gestern noch 0,9 Prozent tiefer mit 51,20 US-Dollar aus dem Handel gingen, legen heute zum Handelsstart 3,5 Prozent auf 53,00 US-Dollar zu.

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