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Die Inflation in Deutschland bleibt im Juni mit 7,6 Prozent unverändert hoch, allerdings hat sich das Tempo der Preissteigerungen etwas verlangsamt. Das ist zum einen auf zuletzt wieder leicht gesunkene Rohstoffpreise zurückzuführen, zum anderen auf Basiseffekte.

An der Börse währt die Erleichterung allerdings nur kurz: Der Deutsche Leitindex DAX, der aufgrund schwacher Vorgaben von den US-Börsen in den ersten Handelsstunden bis auf 12.950 Punkte abgerutscht ist, kann im Handelsverlauf zwar wieder bis auf 13.004 Punkten zulegen, liegt damit aber immer noch 1,7 Prozent im Minus.

Die US-Börsen starten heute uneinheitlich in den Tag: Der Dow Jones legt in der ersten Handelsstunde 0,2 Prozent auf 31.005 Punkte zu, der breiter gefasste S&P 500 verliert dagegen 0,2 Prozent auf 3.815 Punkte. 

Von Unternehmensseite sorgen heute u.a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Cancom: Dividende wird auf 1,00 Euro erhöht

Gestern fand die Hauptversammlung beim IT-Infrastrukturanbieter Cancom statt und auf dieser stimmten die Aktionäre allen Beschlussvorschlägen zu. Dazu gehörte auch die Erhöhung der Dividende pro Cancom-Aktie auf 1,00 Euro, die sich damit innerhalb von zwei Jahren genau verdoppelt (2020: 0,50 Euro pro Aktie, 2021: 0,75 Euro pro Aktie).

Die im TecDAX und SDAX notierten Cancom-Aktien, die heute „ex-Dividende“ gehandelt werden, verlieren aktuell 5,6 Prozent auf 32,89 Euro und damit deutlich mehr als nur den Dividendenabschlag.

Shopify vollzieht Aktiensplit

Ab heute ist der Aktiensplit beim Softwarekonzern Shopify wirksam. Für jede Shopify-Aktie erhielten die Aktionäre neun neue Anteilsscheine. Damit erscheinen die Papiere optisch wieder billiger und davon erhofft sich der Konzern zukünftig eine stärkere Nachfrage vor allem bei den Kleinanlegern.

An der US-Börse setzen Shopify-Aktien, die gestern bereits mehr als sechs Prozent auf 35,03 US-Dollar verloren haben, auch heute ihre Talfahrt der letzten Monate fort und geben drei Prozent auf 33,94 US-Dollar nach.

Deutsche Telekom: Kursziel von JPMorgan steigt

Die Analysten der US-Bank JPMorgan trauen den Aktien des Telekommunikationskonzerns Deutsche Telekom mittelfristig erhebliches Kurspotenzial zu. In seiner heute aktualisierten Studie sieht Analyst Akhil Dattani trotz steigender Zinsen „die hohe Verschuldung nicht als Risiko“. Seiner Meinung nach „stiegen die Kosten für den Schuldendienst zu moderat, um die Gewinnschätzungen sonderlich zu trüben“. 

Deshalb bleibt die Einstufung der Deutschen Telekom bei JPMorgan auf „Overweight“, das Kursziel erhöht der Analyst von 27 auf 28,50 Euro.

Telekom-Aktien geben heute leicht um 0,7 Prozent auf 18,93 Euro nach.

TeamViewer: Aktie markiert neues Rekordtief

Weiter im Rückwärtsgang bleiben die Aktien des Remotesoftware-Spezialisten TeamViewer

Die im MDAX notierten Papiere fallen direkt nach Handelsstart bis auf 9,60 Euro und markieren damit ein neues Allzeittief. Damit summieren sich die Kursverluste in den letzten 12 Monaten bereits auf knapp 70 Prozent, was TeamViewer auch zum schwächsten MDAX-Wert macht.

Im weiteren Handelsverlauf können sich die Papiere nur geringfügig erholen und liegen aktuell noch mit drei Prozent im Minus bei 9,89 Euro.

TeamViewer Aktie: Chart vom 29.06.2022
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