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Lieferengpässen und den hohen Preisen zum Trotz kann der IT-Dienstleister und E-Commerce-Anbieter Bechtle im zweiten Quartal 2022 weiter zulegen, Umsatz und Ergebnis deutlich steigern und damit auch die eigenen Erwartungen übertreffen.

An der Börse kamen die vorgelegten Zahlen sehr gut an und Bechtle-Aktien setzten sich gestern an die Spitze von MDAX und TecDAX.

Bechtle kann Umsatz und Ergebnis auch im 2. Quartal deutlich steigern

Bereits im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte Bechtle den Umsatz um knapp sieben Prozent und das Vorsteuerergebnis sogar um mehr als 21 Prozent steigern. Diese positive Tendenz setzt sich – trotz weiter anhaltender Lieferengpässe – auch im zweiten Quartal fort.

Von April bis Ende Juni 2022 kann Bechtle auf Basis vorläufiger Zahlen den Umsatz gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 13 Prozent auf ca. 1,4 Milliarden Euro steigern (Q1/2021: 1,24 Milliarden Euro). 

Das Vorsteuerergebnis (EBT) liegt mit ca. 88 Millionen Euro rund acht Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert (Q1/2021: 81,2 Millionen Euro) und liegt damit nach Unternehmensangaben auch „deutlich über dem von der Bechtle AG selbst erhobenen EBT-Konsens der Analysten von rund 78 Mio. €“.

Die resultierende EBT-Marge liegt damit bei sechs Prozent.

Endgültige Zahlen zum zweiten Quartal sowie zum ersten Halbjahr 2022 wird Bechtle am 11. August 2022 vorlegen.

Bechtle-Aktien legen kräftig zu

Bislang fällt die Jahresperformance der im MDAX und TecDAX notierten Aktien eher bescheiden aus. In den letzten sechs Monaten haben die Papiere rund 25 Prozent an Wert verloren, seit Jahresbeginn summieren sich die Kursverluste auf knapp 34 Prozent.

Nach der Vorlage der Zahlen können die Aktien aber wieder ein ganzes Stück an Boden gutmachen und waren mit einem Kursplus von knapp fünf Prozent auf 42,00 Euro gestern der stärkste Wert im MDAX und TecDAX.

Baader Bank und JEFFERIES blicken optimistisch auf die Aktie

Positiv äußerten sich zuletzt Mitte des Monats auch die Analysten der Baader Bank sowie vom Analysehaus JEFFERIES zu den mittelfristigen Kursaussichten der Bechtle-Aktien.

Bereits vor den heute präsentierten Zahlen zum zweiten Quartal erwartete Baader-Analyst Knut Woller, dass der IT-Dienstleister „erneut solide abgeschnitten habe und die aktuellen Engpässe in den Lieferketten und die gesamtwirtschaftlichen Turbulenzen gut umschifft habe“. Deshalb beließ er Bechtle auch weiterhin auf „Buy“ mit einem Kursziel von 60 Euro.

Ähnlich sah das zuletzt auch sein Kollege Martin Comtesse vom Analysehaus JEFFERIES, der „wegen des starken Auftragsbestandes mit einer Beschleunigung des Umsatz- und Gewinnwachstums“ rechnete. Auch bei ihm blieb Bechtle deshalb auf „Buy“ mit einem Kursziel von 63 Euro.

Trotz der heute kräftigen Kurszuwächse bei Bechtle-Aktien errechnen sich damit bis zu den Kurszielen der beiden Analysten immer noch recht ordentliche (theoretische) Kurspotenziale.

Bechtle Aktie - Chart vom 25.07.2022

 

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