Die nächsten guten Nachrichten kommen zum Wochenstart vom Agrar- und Pharmakonzern Bayer.

Zulassung für Nierenmedikament Finerenon erhalten

Wie Bayer vorbörslich bekannt gibt, hat der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung des Bayer-Medikaments Finerenon im Dezember letzten Jahres empfohlen und damit den Vertrieb in der Europäischen Union genehmigt. Die Zulassung basiert auf den Daten der von Bayer durchgeführten Phase-III-Studie Fidelio-DKD.

Mit dem Medikament, das unter dem Handelsnamen Kerendia vertrieben wird, sollen erwachsene Diabetes-2-Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung behandelt werden. Ziel ist es, mit der Behandlung bei den Patienten das Risiko weiterer Nierenschäden sowie möglicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.

Bei Kerendia handelt es sich nach Angaben von Bayer um ein Medikament mit Blockbuster-Potenzial, das ein Umsatzvolumen von jährlich mehr als einer Milliarde Euro verspricht. Eine Indikation auf mögliche Absatzvolumina hat Bayer bereits in den USA erhalten, wo das Medikament seit letztes Jahr Juli verkauft werden darf und der Start sehr erfreulich verlief.

Bayer hebt Umsatzprognose für Krebsmittel Nubeqa an

Die erfreuliche Nachricht über möglicherweise hohe Umsätze mit Kerendia erfolgt direkt nach der Ankündigung von Bayer Ende letzter Woche, dass der Umsatz mit dem Krebsmedikament Nubeqa deutlich höher als erwartet ausfallen dürfte. Statt der bislang prognostizierten ca. eine Milliarde Euro erwartet Bayer nun, mit Nubeqa jährlich bis zu drei Milliarden Euro zu erlösen. Bayer bezieht sich dabei auf Studiendaten, denen zufolge das Mittel bei Männern mit metastierten, hormonsensitiven Prostatakrebs das Gesamtüberleben der Patienten signifikant im Vergleich zur Anwendung einer Hormon- und Chemotherapie verlängerte.

JPMorgan bestätigt Bayer mit„Overweight“

Die deutlich verbesserte Umsatzprognose mit dem Krebsmittel Nubeqa, die auch „die Konsensschätzungen für das Mittel steigen lassen und das Vertrauen der Anleger stärken dürfte“, nehmen die Analysten von JPMorgan zum Anlass und bestätigten ihre Einstufung mit „Overweight“, das Kursziel bleibt unverändert bei 75 Euro.

Aktien legen zum Wochenstart deutlich zu

Nicht nur die Analysten bleiben optimistisch, auch die Anleger greifen weiter bei Bayer-Aktien zu. Die im deutschen Leitindex DAX gelisteten Papiere, die seit Jahresbeginn – trotz des insgesamt schwachen Gesamtmarkttrends – bereits rund 15 Prozent zulegen konnten, starten heute erneut höher und legen zum Handelsstart ein Prozent auf 54,50 Euro zu.

Bayer-Aktie: Chart vom 21.02.2022
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