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Der Spezialist für industrielle Digitalkameras und führender Anbieter von Bildverarbeitungs-Komponenten Basler peilt nach starken Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr auch 2022 deutlich Zuwächse an, liegt aber mit seinem Gewinnziel unter den Erwartungen vieler Marktbeobachter.

Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis legen 2021 kräftig zu

Trotz der Engpässe für Halbleiterkomponenten ist Basler hervorragend durch das letzte Geschäftsjahr gekommen und konnte in einem starken Marktumfeld den Konzernumsatz um 26 Prozent auf 214,7 Millionen Euro steigern. Basler profitierte dabei von einem überdurchschnittlichen Anstieg beim Auftragseingang von 78 Prozent auf 322,5 Millionen Euro. Sowohl beim Umsatz wie auch beim Auftragseingang wurden damit auch neue Rekordwerte erzielt.

Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) legte im letzten Jahr um 29 Prozent auf 44,5 Millionen Euro zu. 

Noch stärker wuchsen allerdings Vorsteuer- und Nachsteuerergebnis: Vor Steuern verdiente Basler 2021 mit 28 Millionen Euro 37 Prozent mehr als im Vorjahr, die Vorsteuerrendite verbesserte sich auf 13 Prozent (Vorjahr: 12 Prozent). Das Nachsteuerergebnis verbesserte sich mit 20,8 Millionen Euro sogar um 38 Prozent. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) lag mit 2,08 Euro ebenfalls 38 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. 

Dividende wird weiter angehoben

Im Sinne der Dividendenpolitik von Basler schlagen Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 0,62 Euro pro Aktie (Vorjahr: 0,58 Euro pro Aktie) vor und damit 30 Prozent vom erzielten Nettoergebnis.

Umsatz und Ergebnis sollen auch 2022 weiter steigen

Zuversichtlich auf das neue Geschäftsjahr blickt der Vorstand von Basler angesichts eines „hohen Auftragsbestands und der jüngsten Wachstumssignale in allen Absatzregionen“.

Der Umsatz soll deshalb 2022 weiter bis auf 235 bis 265 Millionen Euro zulegen. Die Vorsteuerrendite wird in einem Bereich von 9 bis 12 Prozent erwartet und liegt damit aber – vor allem auf der Unterseite der recht breiten Prognosespanne – deutlich unter dem Vorjahreswert.

Basler-Aktien starten schwächer in den Handel

Vor allem die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr hat viele Marktbeobachter enttäuscht. Analyst Martin Comtesse vom Analysehaus Jefferies beispielsweise verweist in einer ersten Reaktion auf die Zahlen, dass diese „die vorläufigen Eckdaten bestätigt hätten“, allerdings der Ausblick „schlechter als erwartet ausgefallen sei“.

Entsprechend schwach starten heute die im SDAX gelisteten Aktien von Basler, die in den ersten Handelsminuten rund zwei Prozent auf 106,50 Euro verlieren.

Basler-Aktie: Chart vom 30.03.2022
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