Kein Halten gibt es aktuell bei den Aktien des Chemiekonzerns BASF: die u.a. im deutschen Leitindex DAX oder dem europäischen Auswahlindex Euro Stoxx 50 gelisteten Papiere brechen zum Start in die neue Handelswoche um weitere 5,3 Prozent auf 48,49 Euro ein. Damit erhöhen sich die Kursverluste seit Jahresanfang – als die Aktien noch zu Kursen von rund 62 Euro den Besitzer wechselten – bereits auf über 21 Prozent. Und im letzten Jahr kosteten die Anteilsscheine in der Spitze sogar mehr als 72 Euro. 

BASF leidet aktuell besonders stark unter seinen Russland-Aktivitäten, beispielsweise über die Tochter Wintershall. Zudem war der russische Rohstoffmarkt für BASF enorm wichtig, auch hier muss sich das Unternehmen nun schnell nach Alternativen umsehen und gleichzeitig versuchen, die daraus resultierenden kräftigen Preisanstiege bei fast allen Rohstoffen irgendwie abzufedern. Aktuell kein leichtes Unterfangen, das sehen momentan auch die Anleger so und halten sich deshalb mit Neuengagements zurück. Mit den entsprechenden Folgen für die Aktie, die auch so langsam wieder in Richtung der “Corona-Tiefs” aus dem Jahr 2020 rutscht.

Zahlreiche Analysten bleiben bei positiver Einschätzung, werden aber insgesamt vorsichtiger

Trotz (oder wegen?) des kräftigen Kursrückgangs in den letzten Monaten halten viele Analysten an ihrer positiven Einschätzung bei BASF fest, auch wenn zahlreiche Experten vorsichtiger werden und ihre Kursziele spürbar reduzieren.

Die Analysten der US-Großbank JPMorgan haben in ihrer heute aktualisierten Studie die Einstufung mit „Overweight“ bestätigt. Allerdings verweisen sie auch darauf, dass „wegen der kurzfristig unsicheren Aussichten für die Anleger eine defensivere Positionierung angebracht sei“.

Ebenfalls ein Kauf bleibt BASF für die Analysten von Warburg Research. Zwar ist man auch hier der Meinung, dass „die Ukraine-Krise das Geschäft des Chemiekonzerns beeinträchtigen dürfte“ und „die stark gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten die Margen im ersten Halbjahr 2022 treffen werden“. Trotzdem bleibt die Einstufung auf „Buy“, das Kursziel sinkt allerdings von 82 auf 77 Euro.

Für die Aktionäre bleibt zu hoffen, dass sich die Lage in den nächsten Wochen wieder etwas beruhigt und sich die Aktien wieder von ihrem Kursrutsch der letzten Tage erholen können. Vorausgesetzt, der Gewinn von BASF bricht im laufenden Jahr nicht zu stark ein, dann dürfte auch eine aktuelle Dividendenrendite von rund 6,5 Prozent einen zweiten Blick wert sein. 

BASF-Aktie: Chart vom 07.03.2022
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