Das letzte Jahr war ein sehr erfolgreiches für Kryptos: Der Bitcoin als mit Abstand größte Kryptowährung legte von Januar bis Dezember 2021 von 29.000 US-Dollar auf 46.300 US-Dollar und damit um gut 60 Prozent zu und erreichte im November mit 68.789 US-Dollar ein neues Allzeithoch

Aber auch die Jahresperformance der meisten anderen Kryptowährungen konnte sich sehen lassen: So legte die Nummer zwei Ethereum beispielsweise um rund 400 Prozent zu, Binance Coin um 1.270 Prozent, Ripple um 278 Prozent und Solana um sagenhafte 11.178 Prozent.

Entsprechend erfolgreich war das letzte Jahr auch für Kryptobörsen, auf denen Anleger die Währungen kaufen und verkaufen können. Das bestätigen auch die Zahlen, die die größte US-Kryptobörse Coinbase gestern nach Börsenschluss vorgelegt hat.

Coinbase meldet Umsatz- und Ergebnissprung und schlägt Erwartungen deutlich

Coinbase verdient sein Geld vor allem durch Transaktionsgebühren. Je mehr also gehandelt wird und je höher die Einzelumsätze ausfallen, desto mehr bleibt bei Coinbase hängen. Deshalb profitierte Coinbase im letzten Jahr überdurchschnittlich stark von den immer weiter anziehenden Kursen von Kryptowährungen.

Allein in den letzten drei Monaten des letzten Jahres konnte Coinbase den Umsatz um rund 400 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar steigern und liegt damit weit über den durchschnittlichen Analystenschätzungen von 1,9 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn des Unternehmens sprang um 374 Prozent auf 840 Millionen und liegt ebenfalls weit über den Markterwartungen. 

Das Handelsvolumen von Coinbase legte im vierten Quartal 2021 um über 67 Prozent auf 547 Milliarden US-Dollar zu. 

Im Gesamtjahr 2021 summiert sich der Umsatz nach Unternehmensangaben damit bereits auf 7,4 Milliarden US-Dollar und liegt damit 550 Prozent über dem Vorjahr (2020: 1,14 Milliarden US-Dollar). Der Gesamtjahresgewinn springt von 322 Millionen US-Dollar im Jahr 2020 auf 3,6 Milliarden US-Dollar. 

Für das laufende Quartal geht Coinbase allerdings von einem Rückgang des Handelsvolumens sowie der Handelsvolatilität aus.

Coinbase-Aktien brechen nachbörslich ein

Seit Jahresbeginn befinden sich die Kurse von Kryptowährungen im Rückwärtsgang, der Abverkauf hat sich mit Ausbruch der Ukraine-Krise nochmals beschleunigt. Außerdem belastet auch die stark anziehende Inflation und drohende Zinserhöhungen die Kurse von Kryptos.

Das – und der von Coinbase angekündigte Rückgang bei Handelsvolumen – belastet auch den Aktienkurs der Kryptobörse. Nachdem Aktien von Coinbase im regulären Handel gestern noch 3,9 Prozent auf 179,56 US-Dollar zulegen konnten, brachen sie nachbörslich um rund sechs Prozent auf 169,10 US-Dollar ein.

Die erst im April letzten Jahres an der US-Technologiebörse Nasdaq gestartete Aktie, die im November 2021 bei 429 US-Dollar ihr bisheriges Allzeithoch erreichen konnte, hat damit seit Jahresbeginn schon mehr als 30 Prozent an Wert verloren, seit dem Hoch aus dem letzten Jahr sogar mehr als 60 Prozent.

Coinbase-Aktie: Chart vom 25.02.2022
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