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Den erfolgreichen Verkauf ihres IT-Service-Geschäfts in Tschechien, der Slowakei, Polen, Kroatien, Serbien, Albanien, Montenegro, Nordmakedonien, Deutschland und der Schweiz hat gestern der österreichische Technologiekonzern und IoT-Spezialist Kontron gemeldet.

Der Gesamtpreis, den der Käufer VINCI Energies S.A. – eine international operierende Unternehmensgruppe für  Informations- und Kommunikationstechnik – bezahlt, beläuft sich auf 392,3 Millionen Euro. Davon werden Kontron noch in diesem Jahr 255 Millionen Euro überwiesen. Die rechtliche Übernahme der Gesellschaften durch VINCI Energies erfolgte zum 29.12.2022.

Durch den Verkauf des IT-Service-Geschäfts schärft Kontron eigenen Angaben zufolge seine Ausrichtung auf die Bereiche rund um das Internet of Things (IoT) und verfolgt damit konsequent die eigene Fokussierungs- und Wachstumsstrategie.

Jefferies bestätigt nach dem Deal die Kaufempfehlung

Nicht nur bei den Anlegern kommt die Nachricht über den Deal gut an, auch die Experten vom Analysehaus Jefferies haben sich noch gestern Abend zum millionenschweren Verkauf des IT-Service-Geschäfts an VINCI geäußert.

Nach dem Abschluss des Teilverkaufs glaubt Jefferies-Analyst Martin Comtesse, dass:

die aus dem Deal resultierenden Mittelzuflüsse ausreichend Spielraum für Übernahmeaktivitäten bieten dürften, um die Umsatzerlöse von Kontron auf Kurs zu bringen und die ehrgeizigen mittelfristigen Ziele zu erreichen.

Deshalb bestätigt er auch seine Einschätzung für Kontron mit „Buy“ und belässt das Kursziel bei 24 Euro.

Kontron-Aktien legen zum Jahresabschluss weiter zu

Ein durchwachsenes Jahr haben die im Nebenwerteindex SDAX notierten Kontron-Aktien hinter sich. Auf Jahressicht konnten die Papiere zwar am Ende leicht um fünf Prozent zulegen und damit auch deutlich besser als der SDAX abscheiden, der in der gleichen Zeit knapp 27 Prozent an Wert verloren hat. Allerdings kommen die Aktien auch nicht wirklich vom Fleck und bewegen sich nun schon seit über einem Jahr in der Handelsrange zwischen 12,50 Euro und 17,50 Euro. 

Das ändert sich auch heute nicht, denn Kontron-Aktien geben am letzten Handelstag des Jahres aktuell 0,2 Prozent auf 15,44 Euro nach.

Für die Anleger bleibt also zu hoffen, dass die Analysten von Jefferies mit ihrer Einschätzung und ihrem Kursziel recht behalten. Denn das würde bedeuten, dass in den Papieren zum einen ein mittelfristiges Aufwärtspotenzial von rund 55 Prozent schlummert und zum anderen damit auch endlich der Ausbruch über die obere Begrenzung der Handelsrange gelingen würde.

Kontron-Aktie: Chart vom 30.12.2022, Kürzel KON | Online Broker LYNX
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