Zahlen für das 4. Quartal 2021 sowie für das gesamte letzte Geschäftsjahr hat heute der Spezialist für optische Lösungen und Halbleiterproduzent ams-OSRAM vorgelegt und dabei trotz „anhaltender Marktungleichgewichte“ die eigenen Erwartungen erfüllt.

Wie der Konzern mitteilt, fiel der Konzernumsatz im 4. Quartal 2021 um rund 13 Prozent auf 1,4 Milliarden USD (Q4/2020: 1,62 Mrd. USD). Auf Jahressicht konnte ams-OSRAM aber – erstmals nach der Übernahme des Lichtspezialisten OSRAM als konsolidierter Konzern – den Gruppenumsatz um 44 Prozent auf 5,78 Milliarden USD steigern. Das ist vor allem auf Konsolidierungseffekte gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 zurückzuführen.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) ging im 4. Quartal erwartungsgemäß um 50 Prozent auf 135 Millionen USD zurück, die bereinigte EBIT-Marge lag damit bei 9,6 Prozent und damit in der Mitte der Erwartungsspanne von ams-OSRAM. Im Gesamtjahr 2021 legte das bereinigte EBIT im Vergleich zum Vorjahr um rund acht Prozent auf 576 Millionen USD zu (Vorjahr: 531 Millionen USD). Damit ging die bereinigte operative EBIT-Marge von 13 auf 10 Prozent zurück.

Das Nettoergebnis fiel im 4. Quartal 2021 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 21 Prozent auf 136 Millionen USD, im Gesamtjahr 2021 stieg das bereinigte Gruppen-Nettoergebnis dagegen um 14 Prozent auf 313 Millionen USD.

Auftragsbestand bleibt positiv – Umsatz in Q1/2022 soll leicht zulegen

Auch für das laufende erste Quartal erwartet ams-OSRAM eine anhaltende Volatilität in den Lieferketten des Automobilmarktes. Dagegen bleibt der Auftragsbestand nach Konzernangaben „insgesamt positiv“, mit der Prognose allerdings eher defensiv.

Das Management geht davon aus, dass der Gruppenumsatz von Januar bis März 2022 im Bereich von 1,365 bis 1,465 Milliarden USD liegen wird, ein leichter sequentieller Anstieg bezogen auf die Mitte der bisherigen Erwartungsspanne. Die bereinigte operative EBIT-Marge soll zwischen 8 und 11 Prozent liegen.

Aktien von ams-OSRAM mit leichten Gewinnen zum Handelsstart

Mit den vorgelegten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr und der Prognose für das laufende Quartal überrascht ams-OSRAM zwar niemand wirklich, allerdings zeigt sich das Management eher vorsichtig im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung.

Deshalb dürfte heute zum Handelsstart auch die große Bewegung ausbleiben, die Anleger halten sich mit Neuengagement weiter zurück. Aktien von ams-OSRAM, die gestern 0,2 Prozent tiefer bei 14,22 Euro aus dem Xetra-Handel gingen, werden vorbörslich mit 14,45 Euro nur minimal über ihrem Vortagesniveau gehandelt.

ams-OSRAM: Chart vom 08.02.2022
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