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Mitte des nächsten Jahres plant der Telekommunikationskonzern 1&1 den Start seines Mobilfunknetzes in Deutschland und wird dann neben Vodafone, der Telekom und Telefonica Deutschland der vierte Netzbetreiber sein. 

Bis dahin muss 1&1 weiter viel Geld in den Netzaufbau investieren, was auch die heute vorgelegten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr zeigen.

Umsatz und Ergebnis legen weiter leicht zu

Dank eines Zuwachses von 600.000 Kundenverträgen auf 15,43 Millionen im letzten Jahr konnte 1&1 den Konzernumsatz um 3,2 Prozent auf 3,91 Milliarden Euro steigern (Vorjahr: 3,78 Milliarden Euro).

Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sprang im Jahresvergleich um 51,8 Prozent auf 711,3 Millionen Euro (Vorjahr: 468,5 Millionen Euro). Im Ergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von 39,4 Millionen Euro im Zusammenhang mit ab Juli 2020 anwendbaren Konditionen der neuen Nationalen Roaming Vereinbarung enthalten, die rückwirkend korrigiert wurden. Das Vorjahres-EBITDA wurde zudem durch eine nicht cash-wirksame einmalige Ausbuchung eines Rechnungsabgrenzungspostens für VDSL-Kontingente belastet. 

Unter Herausrechnung dieser beiden Sonderfaktoren lag der EBITDA-Anstieg bei 5,3 Prozent auf 671,9 Millionen Euro.

Das Ergebnis pro Aktie (EPS) stieg im letzten Jahr um 68 Prozent auf 2,10 Euro (Vorjahr: 1,25 Euro pro Aktie). Unter Berücksichtigung der beiden genannten Sonderfaktoren betrug der Anstieg des EPS rund ein Prozent auf 1,94 Euro pro Aktie.

Aktionäre sollen weiter Mindestdividende erhalten

Da der Aufbau des neuen 5G-Mobilfunknetzes weiterhin viel Geld kostet, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung für das letzte Geschäftsjahr unverändert die Auszahlung der Mindestdividende von 0,05 Euro pro Aktie vor.

Ausblick 2022: Umsatz und Ergebnis sollen weiter leicht zulegen

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Vorstand von 1&1 einen leichten Anstieg des Service-Umsatzes auf 3,2 Milliarden Euro und ein EBITDA auf dem Niveau des letzten Jahres (ohne die periodenfremden Effekte, also von ca. 672 Millionen Euro).

Aktien von 1&1 kommen weiter nicht vom Fleck

Die im Nebenwerteindex SDAX und dem deutschen Technologieindex TecDAX gelisteten Aktien von 1&1 verlieren nach der Vorlage der im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Zahlen rund ein halbes Prozent auf 21,86 Euro.

Seit Jahresbeginn summieren sich die Kursverluste der Papiere damit allerdings bereits auf rund neun Prozent und die Aktien kommen weiterhin nicht wirklich vom Fleck.

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