Hervorragende Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr hat heute der Anbieter der Spezialmaschinenbauer für die Halbleiterindustrie Aixtron vorgelegt. Doch das über den Erwartungen liegende Zahlenwerk nützt der Aktie heute wenig, denn die Ukraine-Krise bestimmt das Handelsgeschehen und Aixtron-Aktien können zum Handelsstart zumindest das Vortagesniveau verteidigen. 

Aixtron kann Umsatz und Ergebnis 2021 zweistellig steigern

Dank des anhaltenden Booms in der Halbleiterindustrie und der voranschreitenden Digitalisierung und Elektrifizierung konnte Aixtron im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 59 Prozent auf 429 Millionen Euro erzielen. Noch stärker legte der Umsatz im 4. Quartal des letzten Jahres zu und verbesserte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 67 Prozent auf 181 Millionen Euro, gleichbedeutend mit einem neuen Quartalsrekord.

Eine noch größere Dynamik gab es beim operativen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT), das im letzten Jahr um 184 Prozent auf 99 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Die EBIT-Marge machte dadurch einen Sprung von 13 Prozent auf 23 Prozent. Der Konzern-Jahresüberschuss legte im Jahresvergleich um 175 Prozent auf 94,8 Millionen Euro zu.

Äußerst erfreulich war auch die Entwicklung beim Auftragseingang: Den konnte Aixtron im Berichtsjahr um 65 Prozent auf 497 Millionen Euro steigern, wovon knapp 120 Millionen Euro nur auf das vierte Quartal entfallen. Damit erhöht sich der Auftragsbestand im Konzern in 2021 um 42 Prozent auf 214 Millionen Euro.

Dividende soll 2021 kräftig steigen

Aufgrund der sehr positiven Geschäftsentwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat von Aixtron der Hauptversammlung die Zahlung einer deutlich erhöhten Dividende von 0,30 Euro an (Vorjahr: 0,11 Euro).

Aixtron bestätigt Wachstumsprognose für 2022 

Der hohe Auftragsbestand ist eine solide Basis für die Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Für 2022 rechnet der Vorstand von Aixtron mit einem Umsatzanstieg auf 450 bis 500 Millionen Euro und einer EBIT-Marge von 21 bis 23 Prozent. Mit beiden Prognosen liegt Aixtron damit im Rahmen der Markterwartungen.

Aktien stemmen sich erfolgreich gegen den Gesamtmarkttrend 

Das vorgelegte Zahlenwerk und der optimistische Ausblick auf das laufende Jahr dürften heute zum Handelsstart Schlimmeres verhindert haben, denn angesichts der sich zuspitzenden Ukraine-Krise bricht der Gesamtmarkt heute kräftig ein und der DAX startet mit einem Minus von über 500 Punkten in den Handel.

Die im TecDAX und MDAX gelisteten Aixtron-Aktien, die gestern mit einem kleinen Minus von 0,7 Prozent bei 16,25 Euro aus dem Handel gingen, starten heute fast unverändert bei 16,15 Euro in den Handelstag und belegen damit aktuell sogar Platz 2 unter den MDAX-Gewinnern.

Aixtron Aktie: Chart vom 24.02.2022
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