Mit einem Tagesplus von 1,7 Prozent auf 114,14 Euro starteten gestern die Aktien des Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus freundlich in die neue Handelswoche. Damit geht auch die Erholung nach dem kräftigen Absturz Anfang 2020 weiter, seit dem Jahrestief vom 18. März letzten Jahres bei 47,70 Euro haben sich Airbus-Aktien inzwischen um rund 140 Prozent verteuert.

Für die unverändert anhaltende Kauflaune der Anleger sorgte gestern die Nachricht über einen Großauftrag, den Airbus aus den USA erhalten hat. Das US-Unternehmen Indigo Partners, zu dem u.a. die Billigfluglinien Frontier, Volaris oder Jetsmart gehören, bestellte auf der Luftfahrtmesse in Dubai insgesamt 255 Airbus-Jets der A321neo-Reihe. Bei dem Auftrag handelt es sich nach Unternehmensangaben um den größten Einzelauftrag, den Airbus seit Ausbruch der Corona-Pandemie erhalten hat.

Außerdem kündigte der Flugzeug-Leasing-Spezialist Air Lease Corporation (Los Angeles, USA) an, 111 Airbus-Maschinen kaufen zu wollen.

Die Anleger sehen in den kräftig anziehenden Bestellungen klare Signale auf eine weiter deutliche Erholung der Luftfahrtbranche, nachdem diese wie kaum eine andere unter der Corona-Krise gelitten hat. Das Management von Airbus selbst geht ebenfalls davon aus, dass die Nachfrage nach Flugzeugen in den nächsten Jahren weiter stark anziehen wird: Zum einen, da Fluglinien bestehende Flotten weiter auszubauen werden, zum anderen aber auch, um ältere Maschinen durch moderne und wirtschaftlichere zu ersetzen.

Auch in den heutigen Handelstag dürften Airbus-Aktien freundlich starten, die aktuelle Indikation liegt mit 114,70 Euro leicht über dem gestrigen XETRA-Schlusskurs.

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