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Nach einem kurzen Ausflug in den roten Bereich zum Handelsstart – der DAX startet ein halbes Prozent tiefer bei 13.398 Punkten in die neue Handelswoche – sorgt u.a. eine im Monat September über den Erwartungen liegende deutsche Industrieproduktion dafür, dass die Hoffnung auf die Jahresendrallye weiterhin Bestand hat.

Der DAX dreht im Handelsverlauf deutlich ins Plus und legt bis zum späten Nachmittag 0,7 Prozent auf 13.550 Punkte zu. Damit kommt auch die charttechnisch wichtige 200-Tage-Marke wieder in Reichweite.

Mit leichten Gewinnen starten auch die wichtigsten US-Indizes in die neue Handelswoche: Der Dow Jones legt zu Handelsbeginn 0,5 Prozent auf 32.555 Punkte zu, der breiter gefasste S&P 500 gewinnt aktuell 0,4 Prozent auf 3.786 Zähler und der Technologieindex Nasdaq100 klettert 0,3 Prozent auf 10.892 Punkte.

Von Unternehmensseite sorgen heute u.a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Adidas: Spekulationen über neuen Chef sorgen für Kurssprung 

Rund 15 Prozent konnten in der letzten Handelswoche die Aktien des Sportartikelherstellers Adidaszulegen, damit waren sie auch der stärkste DAX-Wert in der abgelaufenen Handelswoche. Dabei resultiert das Wochenplus ausschließlich vom letzten Freitag, denn da sprangen die Papiere um über 21 Prozent auf 114,04 Euro nach oben.

Auslöser für den Kurssprung waren Spekulationen über einen Wechsel an der Unternehmensspitze. Demnach könnte Meldungen zufolge der bisherige Puma-Chef Björn Gulden den bisherigen Adidas-CEO Kasper Rorsted ablösen. Adidas selbst hat solche Gespräche bestätigt. Die Anleger verbinden damit die Hoffnung auf eine Trendwende, nachdem Adidas-Papiere seit Jahresbeginn – trotz der kräftigen Gewinne in der letzten Woche – rund 55 Prozent an Wert verloren haben.

Zum Start in die neue Woche legen die im DAX notierten Adidas-Aktien weiter um 0,6 Prozent auf 114,74 Euro zu.

Adidas-Aktie: Chart vom 07.11.2022, Kürzel ADS | Online Broker LYNX

BioNTech: Quartalsumsatz und -ergebnis brechen ein

Einen kleinen Dämpfer gab es heute für die bislang erfolgsverwöhnten Aktionäre des Corona-Impfstoffherstellers BioNTech. Denn zum einen schrumpft die Nachfrage nach Corona-Impfstoffen, zum anderen treten immer mehr Anbieter auf den Markt.

Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres brach deshalb bei BioNTech der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 42 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro ein. Der Nettogewinn sank um ca. 43 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Mehr Umsatz und Gewinn soll nun für BioNTech und dessen US-Partner Pfizer die Einführung eines an neue Omikron-Untervarianten angepassten Vakzins bringen. Deshalb hat BioNTech auch seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 16 bis 17 Milliarden Euro konkretisiert, bislang lag die Schätzung in einer Spanne von 13 bis 17 Milliarden Euro.

Die Anleger reagieren heute vor allem enttäuscht auf die Quartalszahlen, BioNTech-Aktien geben im Xetra-Handel 1,2 Prozent auf 151,40 Euro nach.

Pfeiffer Vacuum: Übernahmespekulationen sorgen für Kurssprung

Mit einem Kurssprung von aktuell 21 Prozent auf 168,00 Euro reagieren heute die Aktien des Vakuumpumpenherstellers Pfeiffer Vacuum auf die Nachricht, dass die bisherige Großaktionärin – die Busch-Gruppe – in Verhandlungen über den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages treten will. Darüber sei das Management von Pfeiffer Vacuum am Wochenende per Schreiben von der Busch-Tochter Pangea GmbH informiert worden. Damit sollen zukünftig Abläufe und Entscheidungsprozesse zwischen den Unternehmen vereinfacht werden.

Da die Busch-Gruppe über Pangea bereits mehr als 63 Prozent der Anteile von Pfeiffer Vacuum hält, spekulieren viele Anleger nun auf eine vollständige Übernahme durch die Busch-Gruppe und greifen heute bei den im SDAX notierten Aktien von Pfeiffer Vacuum zu.

Nemetschek bekommt 2023 eine neue Finanzvorständin

Eine wichtige Personalie meldet heute der Bausoftware-Spezialist Nemetschek. Zum Jahresende wird der bisherige Finanzvorstand Dr. Axel Kaufmann das Unternehmen nach drei Jahren „im besten Einvernehmen verlassen“. Zur neuen CFO hat der Vorstand von Nemetschek zum 1. Januar 2023 Frau Louise Öfverström bestellt. 

Frau Öfverström verfügt nach Unternehmensangaben über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Führungspositionen in den Bereichen Finanzen, Controlling, Rechnungswesen und Risikomanagement und war zuletzt CFO bei der Rolls-Royce Power Systems AG. 

Nicht ganz so gut kommt heute die Nachricht bei den Anlegern an, die im TecDAX und MDAX notierten Nemetschek-Aktien geben aktuell 3,7 Prozent auf 44,79 Euro nach.

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