Wie kann man von einer Erholung des europäischen Aktienmarktes profitieren?

Europas Aktienmärkte mit einem ETF handeln

Mit dem vorliegendem ETF haben Anleger die Möglichkeit, von einer Erholung des europäischen Aktienmarktes zu profitieren. Der zugrundeliegende Referenzindex bietet dem Investor ein breit gefächertes Exposure durch die Abbildung der 600 größten und liquidesten europäischen Aktiengesellschaften aus 22 Ländern.

Informationen zum Referenzindex

Der Referenzindex Stoxx Europe 600 beinhaltet die 600 größten Aktiengesellschaften Europas. Der Index ist ein vom Stoxx Europe Total Market Index (TMI) abgeleiteter Index und ebenfalls ein Sub-Index des Stoxx Global 1800 Index. Der Referenzindex deckt mit seinen 600 Einzelpositionen Large-, Mid- und Small-Cap-Aktien aus 22 Ländern Europas ab. Der Index wurde 1998 lanciert und wird rückwirkend seit Januar 1987 mit einer Basis von 100 Punkten berechnet. Das 2018er-Hoch lag am 23. Januar 2018 bei 403,72 Indexpunkten, das 2018er-Tief stammt vom 26. März 2018 und lag bei 362,04 Punkten.

Der Index wird in Echtzeit berechnet und quartalsweise im März, Juni, September und Dezember auf seine Zusammensetzung hin überprüft. Mit dem Stichtag des 31. Juli 2018 wies der Stoxx Europe 600 Index eine Gesamtmarktkapitalisierung in Höhe von rund 8,4 Billionen Euro auf.

Die Berechnung des Referenzindex erfolgt auf Basis der Netto-Gesamtrendite in der Form des Total Return Net. Demnach werden alle Dividenden und Ausschüttungen der Unternehmen nach Steuern reinvestiert. (Daten gemäß Stoxx Europe vom 31. Juli 2018)

Die wichtigsten Informationen zur Währungs- und Länderallokation

Das Fondsportfolio besteht mit dem Stand des 03. September 2018 zu 99,85 Prozent aus Aktien und zu 0,15 Prozent aus Cash-Beständen. In Bezug auf die Ländergewichtung liegt Großbritannien mit einem Anteil von 23,62 Prozent auf dem ersten Rang, gefolgt von Frankreich mit 17,83 Prozent, Deutschland mit 14,72 Prozent, der Schweiz mit 13,73 Prozent und den Niederlanden mit 7,24 Prozent.

Beim Blick auf die Währungsverteilung der Aktien registriert man den Euro (EUR) mit einem Anteil von 52,76 Prozent auf dem ersten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgen mit 25,58 Prozent das Britische Pfund (GBP), mit 13,11 Prozent der Schweizer Franken (CHF), mit 4,43 Prozent die Schwedische Krone (SEK) und mit 2,86 Prozent die Dänische Krone (DKK).

Sektoren breit gestreut

Die wichtigsten Sektoren sind mit 21,54 Prozent der Sektor Finanzdienstleistungen, mit 17,82 Prozent der Sektor Verbrauchsgüter, mit 14,69 Prozent Industrieunternehmen und mit 13,40 Prozent Gesundheitswesen.

Überwiegend steht das Gesamtportfolio also auf vier starken Säulen und wird mit den sechs weiteren Sektoren Grundstoffe, Verbraucherservices, Öl und Gas, Technologie, Versorger und Telekommunikation zusätzlich ausbalanciert. (Daten gemäß DWS vom 11. September 2018)

Die wichtigsten Einzeltitel im ETF

Der ETF besteht insgesamt aus 615 Positionen. Von diesen 615 Positionen sind bereits 10 Einzelpositionen sogenannte Cash-Positionen. Die größten Aktien-Einzelpositionen sind mit 2,73 Prozent Nestlé, mit 2,09 Prozent Novartis, mit 1,85 Prozent HSBC, mit 1,83 Prozent Roche und mit 1,74 Prozent Total. Die Gewichtung der Top-5-Positionen beträgt gerade einmal 10,24 Prozent.

Die Top-10-Positionen bringen es gemeinsam auf 16,95 Prozent. Aufgrund der Zusammensetzung mit über 600 Positionen, ist von einer sehr breiten Diversifikation auszugehen. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 03. September 2018 gemäß DWS)

ETF im Detail

Der ETF kann über den Handelsplatz Xetra erworben werden. Die Fonds- und Handelswährung ist der Euro. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,25 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Der ETF nutzt die direkte, vollständig physische Replikationsmethode, wurde am 21. Juni 2018 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 10. September 2018 ein Fondsvermögen in Höhe von 1,74 Mrd. Euro.

Referenzindex in 2018 mit Negativperformance

Auf Jahressicht weist der Referenzindex mit dem Stichtag des 11. Sept 2018 eine Negativperformance von 3,73 Prozent auf. Da der ETF erst am 21. Juni 2018 aufgelegt wurde, ist ein genauer Vergleich der Performance kaum möglich und auch nicht zielführend. (Performancedaten in Bezug auf den Referenzindex gemäß Stoxx)

Expertenmeinung – Europäische Blue-Chips für den langfristigen Vermögensaufbau

Es gibt viele Möglichkeiten mit europäischen Aktien langfristig und erfolgreich Vermögensaufbau zu betreiben. Dennoch sollte auch beim Vermögensaufbau das Timing für Käufe stimmen. So gibt es Monate, die statistisch betrachtet nicht gerade mit der besten Performance glänzen, um einen Positionsaufbau zu lancieren.

Der Monat September weist historisch betrachtet oft Schwächen auf. Wer langfristig die Börsengeschichte untersucht, der findet zum Beispiel Daten zum US-Leitindex Dow Jones. Seit mehr als 100 Jahren verlor dieser überwiegend im September an Wert. Da die wichtigsten US-Aktienindizes in der Vergangenheit meist auch für die restlichen globalen Aktienindizes den Takt angaben, sollte diese langfristige Statistik Grund genug sein, Aktienkäufe erst dann zu tätigen, wenn mehrere Tage oder gar eins bis zwei Wochen eine Korrekturbewegung zu registrieren ist.

Wer also in den kommenden Tagen und Wochen über erste Positionierungen nachdenkt, der könnte seine Käufe in Richtung der zweiten Septemberhälfte planen, um für das Schlussquartal aufgestellt zu sein. Im Vergleich zu den US-Aktien haben europäische Aktien mitunter noch den Zinsvorteil, denn die EZB bleibt auf absehbare Zeit noch im Null- und Niedrigzinsumfeld gefangen. Europäische Aktien könnten in den folgenden Monaten demnach die Nase vorne haben, während die Performance der US-Aktien von den nächsten Fed-Zinserhöhungen abgewürgt werden könnte.

Mögliches Setup

Käufe könnten bei Schwäche erfolgen. Mitunter könnte sich ein Akkumulieren nach einer besonders schlechten Wochen- oder Monatsperformance ebenfalls lohnen. Wer im vorliegenden ETF Positionsaufbau betreibt, der sollte einen längerfristigen Anlagehorizont von mehreren Monaten bis sogar mehreren Jahren haben.

Eine erste Positionierung nach einer weiteren Kurskorrektur wäre möglich. Eine Position könnte bei 77,70 Euro aufgenommen werden und das Kursziel könnte bei 84,00 Euro liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss bei 75,90 Euro abgesichert werden, um etwaige Verluste zu begrenzen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 3.50.

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Hinweis:
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