MSCI EMU Defensive ETF – Ein ETF für defensive Sektoren

Der vorgestellte ETF verfolgt das Ziel, die Performance des zugrundeliegenden Referenzindex – dem MSCI EMU Defensive Sectors Capped Index so detailgetreu wie möglich nachzubilden, welcher die Entwicklung von Aktien aus den defensiven Sektoren abbildet. Man spricht bei defensiven Sektoren hauptsächlich von Aktiengesellschaften, die im Bereich Versorger, Telekommunikation, Konsumgüter, Pharma und Energie zu verorten sind. Auch in einem schwierigen Marktumfeld liefern gerade die Aktiengesellschaften dieser Sektoren überwiegend eine meist konstante Dividende. Der vorliegende ETF eignet sich für einen langfristigen Anlagehorizont.

Fakten zum Referenzindex von MSCI – der MSCI EMU Defensive Sectors Capped Index (EUR)

Der Referenzindex MSCI EMU Defensive Sectors Capped Index (EUR) beinhaltet Large- und Mid-Cap-Aktien aus 10 Ländern der Eurozone, die den defensiven Sektoren Versorger, Energie Konsumgüter, Telekommunikation oder zum Beispiel Pharma/Gesundheit zuzuordnen sind. Innerhalb des Index befinden sich Aktien aus Österreich, Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, den Niederlanden, Portugal und Spanien. Der Referenzindex wurde am 30. Juni 2014 lanciert. Vor diesem Zeitraum sind Daten gemäß des Backtest-Verfahrens verfügbar. Der Referenzindex besteht insgesamt aus 74 Einzeltiteln und wird quartalsweise im Februar, Mai, September und November auf seine Zusammensetzung hin überprüft. (Daten gemäß MSCI vom 30. November 2018)

Die Top10-Positionen des ETFs – Frankreich mit hoher Gewichtung

Die größten Positionen sind mit 13,51 Prozent Total, mit 7,46 Prozent Sanofi, mit 5,07 Prozent Iberdrola, mit 5,06 Prozent Bayer und mit 4,96 Prozent Unilever. Die Top-5 bringen es somit auf eine Gesamtgewichtung von 36,06 Prozent. Die Top-10 lägen bei einer Gewichtung von 53,89 Prozent. Dies wirkt hoch, ist im Vergleich zum DAX30 oder NASDAQ100 mit ähnlichen Werten aber überhaupt nicht als ungewöhnlich zu bezeichnen. Zudem balancieren die restlichen 53 Einzeltitel das ETF-Portfolio wieder aus. (Daten gemäß UBS vom 18. Dezember 2018)

Einzelheiten zur Sektoren- Währungs- und Länderallokation

Die wichtigsten Sektoren sind mit 22,1 Prozent Telekommunikationsdienste, mit 20,5 Prozent Versorger, mit 19,7 Prozent Konsumgüter, mit 18,9 Prozent Energie und mit 18,8 Prozent Gesundheit/Pharma. In Bezug auf die Länderverteilung nimmt Frankreich mit 33,9 Prozent den ersten Platz ein, nachfolgend liegt Deutschland bei 21,8 Prozent, Spanien bei 14,0 Prozent, Italien bei 10,6 Prozent und die Niederlande bei 10,6 Prozent. Basierend auf der Länderaufteilung notieren die im Fonds enthaltenen Wertpapiere hauptsächlich in Euro. Eine Aktie notiert in britischen Pfund (GBP) und eine in US-Dollar (USD). Ein zusätzliches, direktes Währungsrisiko ist demnach als gering einzustufen. (Daten gemäß UBS vom 30. November 2018)

MSCI EMU Defensive ETF im Detail

Der ETF kann über Xetra in der Handelswährung Euro erworben werden. Die Fondswährung ist ebenfalls Euro. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,25 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist ausschüttend. Der ETF nutzt die vollständige physische Replikationsmethode und erwirbt die Aktien demnach direkt. Der ETF wurde am 04. September 2014 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 06. Dezember 2018 ein Fondsvolumen in Höhe von 9,97 Mio. Euro.

Solide Performance innerhalb der letzten Jahre

In den letzten vier Jahren konnte der ETF im Durchschnitt eine Performance von 3,54 Prozent erzielen. Im Vergleichszeitraum erreichte der Referenzindex einen Wert von 3,12 Prozent. Auf Jahressicht lag der ETF mit 0,95 Prozent im Minus, der Referenzindex mit 1,33 Prozent im Minus. (Performancedaten in Bezug auf Referenzindex gemäß UBS-Factsheet vom 30. November 2018)

Expertenmeinung – Diversifikation ist alles

Ein Depot sollte gerade in unruhigen Zeiten und auch bei einem drohenden Bärenmarkt auf möglichst vielen Säulen stehen. Eine zusätzliche, defensive Ausrichtung könnte demnach nicht schaden. In den letzten Monaten erwiesen sich eher defensive Sektoren als Outperformer gegenüber dem Gesamtmarkt. Der marktbreite US-Leitindex S&P500 soll hier als Beispiel dienen.

Blickt man nämlich auf die Performance des S&P500 und auf die Performances der einzelnen Sektoren, so stellt man unter anderem eine Outperformance der Sektoren Versorger, Gesundheit/Pharma, Konsumgüter und Immobilien fest. Der S&P500 verlor mit dem Stichtag des 17. Dezember 2018 auf Jahressicht 4,85 Prozent. Im direkten Vergleich dazu lag der Sektor Gesundheit/Pharma mit 3,65 Prozent im Plus, Konsumgüter mit 0,65 Prozent im Plus, Versorger nur mit 1,00 Prozent im Minus und Immobilien mit 3,89 Prozent im Minus. Folglich ist die Outperformance der defensiven Sektoren deutlich messbar. Obendrein zahlen die Unternehmen im ETF recht ansprechende Dividenden und sollte man derzeit einsteigen (bei den aktuellen Kursverhältnissen) auch recht hohe Dividendenrenditen. Parallel zu den Sektoreneinteilungen des S&P500 finden sich diese auch bei den gängigen STOXX-Indizes auf breit aufgestellte europäische Leitindizes, wie zum Beispiel dem STOXX Europe 600. Auch bei den STOXX-Indizes ist die Outperformance der eher defensiveren Sektoren in den letzten Monaten und auf Jahressicht überwiegend klar abzulesen. Die Sektoreneinteilungen sind ebenfalls bei den MSCI-Produkten zu finden.

Mögliches Setup

Die Märkte fahren Achterbahn. In diesem Fall kann eine abwartende Haltung gesund sein. Nach ein paar Tagen in einer Korrekturbewegung, könnte dann eine Positionierung erfolgen. Ein Kauf wäre zum Beispiel bei der Marke von 20,80 Euro denkbar. Die Position sollte mit einem Stop-Loss bei 20,25 Euro abgesichert werden. Das Ziel wäre bei 22,90 Euro zu sehen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 3,82.

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Über MSCI: Das Unternehmen MSCI entwickelte und lizensierte bereits im Jahr 1969 das erste Indexprodukt des Hauses. Die Abkürzung MSCI setzte sich aus den alleinigen Eigentümern Morgan Stanley und Capital International zusammen, die im Jahr 2007 beim Börsengang auch die einzigen Großaktionäre waren. Morgan Stanley trennte sich dann vollständig von MSCI. Im Mai 2009 wurde das Unternehmen dann vollkommen eigenständig. Über die Jahre akquirierte MSCI eine Reihe von Firmen, wie zum Beispiel Barra, RiskMetrics Group, Measrisk, IPD und InvestorForce. MSCI gibt eine Reihe von bekannten Aktienindizes heraus. Der wohl marktbreiteste und bekannteste ist der MSCI World Index, der in der Investmentbranche auch als internationale Benchmark herangezogen wird. Der MSCI World Index wird genutzt, um die eigene Performance darzustellen und zu vergleichen.

 

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