Den defensiven Sektor des europäischen Aktienmarktes handeln

Der präsentierte ETF bietet dem Investor die Möglichkeit, in die 29 größten und liquidesten europäischen Aktiengesellschaften aus dem Sektor Versorger zu investieren. Die Unternehmen stammen aus 10 unterschiedlichen Ländern.

Informationen zum Referenzindex – Stoxx Europe 600 Utilities Net Return EUR

Der Referenzindex Stoxx Europe 600 Utilities Net Return EUR (ISIN: EU0009658970/Symbol: SX6R) beinhaltet die größten Aktiengesellschaften Europas aus dem Sektor der Versorger und ist einer der Sub-Indizes des Stoxx Europe 600, der aus 19 sogenannten Supersector Indizes besteht.

Der vorgestellte Index besteht zum Zeitpunkt dieser Analyse aus 29 Einzeltiteln aus 10 Ländern Europas. Die hinter den Wertpapieren stehenden Aktiengesellschaften sind die größten europäischen Versorger in Bezug auf Marktkapitalisierung und Streubesitz. Der Index hat eine Basis von 100 Punkten mit dem Stichtag des 31. Dezember 2000 und wird rückwirkend zum Januar 1987 berechnet. Im Dezember 1987 lag der Indexwert noch bei rund 57 Punkten auf einem Allzeittief, im November 2019 bei rund 1016 Punkten auf einem Rekordwert.

Die Haupthandelszeit des Index ist von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Der Index wird in Echtzeit berechnet und quartalsweise im März, Juni, September und Dezember auf seine Zusammensetzung hin überprüft. Mit dem Stichtag des 30. September 2019 wies der Stoxx Europe 600 Utilities Net Return EUR eine Gesamtmarktkapitalisierung in Höhe von rund 520,8 Mrd. Euro auf. (Daten gemäß Stoxx Europe vom 04. November 2019)

Informationen zur Sektor-, Währungs- und Länderallokation des Referenzindex

Da der vorliegende Referenzindex ein Sektorindex ist, liegt der Anteil der Versorger bei 100 Prozent. In Bezug auf die Ländergewichtung liegt Spanien mit einem Anteil von 22,65 Prozent auf dem ersten Rang. Auf den folgenden Plätzen finden sich Großbritannien mit 20,51 Prozent, Italien mit 19,64 Prozent, Frankreich mit 15,43 Prozent und Deutschland mit 11,23 Prozent.

Beim Blick auf die Währungsverteilung der Aktien registriert man den Euro (EUR) mit einem Anteil von 75,79 Prozent auf dem ersten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgen mit 20,51 Prozent das Britische Pfund (GBP) und mit 3,69 Prozent die Dänische Krone (DKK).

Die wichtigsten Einzeltitel des Referenzindex

Der Index besteht insgesamt aus 29 Positionen. Die größten Einzelpositionen sind mit 14,93 Prozent Enel, mit 14,8 Prozent Iberdrola, mit 10,07 Prozent National Grid, mit 7,66 Prozent Engie, mit 5,49 Prozent E.ON, mit 4,45 Prozent RWE, mit 4,25 Prozent SSE, mit 3,69 Prozent Orsted , mit 3,67 Prozent Veolia Environment und mit 2,62 Prozent Fortum.

Die Gewichtung dieser Top-10-Positionen liegt bei 71,63 Prozent. Von einer breiten Diversifikation in Bezug auf die Aufteilung des Referenzindex ist somit nicht auszugehen. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 01. November 2018 gemäß LYXOR)

Lyxor STOXX Europe 600 Utilities UCITS ETF im Detail

Der ETF kann über die Euronext France in der Handelswährung Euro erworben werden. Die Fondswährung ist ebenfalls der Euro. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,30 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Der ETF nutzt die indirekte, synthetische Replikationsmethode, wurde am 25. August 2006 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 01. November 2019 ein verwaltetes Vermögen in Höhe von 47,3 Mio. Euro.

 Die wichtigsten Einzeltitel des ETFs

Da der ETF den Referenzindex nicht mit der vollständig physischen Replikationsmethode abbildet, sondern die swap-basierte, synthetische Abbildungsmethode verwendet, unterscheidet sich die Zusammensetzung des Referenzindex von der des ETFs enorm. Dies bezieht sich neben der Länder- und Währungsallokation auch auf die Sektorallokation, denn der ETF weist innerhalb seines Portfolios Aktien aus mehreren Sektoren auf.

Man erkennt bereits an den ETF Top-10-Positionen die verschiedenen Sektoren recht gut. Auf den ersten Blick fallen da zum Beispiel Aktien auf, die den Sektoren Telekommunikation, Banken/Finanzen, Öl- und Gas und Industrie zuzuordnen sind. Der ETF besteht insgesamt aus 45 Positionen. Die größten Einzelpositionen sind mit 6,6 Prozent Telefonica, mit 6,18 Prozent ING Groep, mit 5,81 Prozent Repsol, mit 5,33 Prozent Engie, mit 4,55 Prozent Total, mit 4,32 Prozent Veolia, mit 4,13 Prozent Raiffeisen Bank International, mit 3,48 Prozent Siemens , mit 3,17 Prozent Iberdrola und mit 2,98 Prozent Orange. Die Gewichtung dieser Top-10-Positionen liegt bei 46,55 Prozent. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 01. November 2018 gemäß LYXOR)

2019er-Performance beachtlich

Seit dem Jahresanfang 2019 weist der Referenzindex eine Performance von 24,79 Prozent auf. Der ETF erreichte im Vergleichszeitraum ein Plus von 25,07 Prozent. Schauen wir die längerfristige Entwicklung an, lässt sich festhalten, dass der ETF in 2015 ein Plus von 0,2 Prozent, in 2016 ein Minus von 4,76 Prozent, in 2017 ein Plus von 9,76 Prozent und in 2018 ein Plus von 2,28 Prozent erreichte. In diesen Jahren lagen die Performancewerte des Referenzindex bei einem Minus von 0,03 Prozent (2015), einem Minus von 5,0 Prozent (2016), einem Plus von 9,56 Prozent (2017) und einem Plus von 2,03 Prozent (2018). (Performancedaten in Bezug auf den Referenzindex gemäß Lyxor vom 01. November 2019)

Expertenmeinung – Europäische Versorger mit attraktiven Dividendenrenditen

Aktien von Versorgungunternehmen wird mehrheitlich ein eher defensiver Charakter zugeschrieben, was im derzeitig recht heiß gelaufenen Marktumfeld nicht gerade unvorteilhaft sein könnte. Auch in Bezug auf ihre jeweilige Schwankungsanfälligkeit schneiden sie im Vergleich zu einer Reihe weiterer Sektoren recht erfreulich ab. Vor allem aber für langfristig orientierte Anleger, die auch auf Dividenden aus sind, bieten Versorger überwiegend attraktive Dividendenrenditen. In Zeiten des automobilen Wandels könnten Versorger obendrein interessant werden.

Natürlich kann man nicht durch die Bank für alle Energiekonzerne sprechen, doch wenn man einmal das Beispiel E.ON heranzieht, so kann man sich etwaig ausmalen, welche Möglichkeiten die künftige Elektroautomobilität für Europas große Stromkonzerne bietet. Gemäß der Konzernleitung von E.ON würden in den nächsten 25 Jahren allein für die E-Mobilität Investitionen von rund 2,5 Milliarden Euro erwartet. Gemäß der Prognosen von E.ON gäbe es im Jahr 2045 im E.ON-Versorgunggebiet rund 6,5 Millionen E-Fahrzeuge. Viele Nutzer der E-Fahrzeuge werden diese vermutlich zuhause aufladen, was Ladestationen auf Privatgrundstücken bzw. Schnellladeinstallationen in den eigenen vier Wänden bedeuten würde. Dies wäre neben den herkömmlichen Produkten und Dienstleistungen von E.ON das zusätzliche Geschäft eines Stromkonzerns. Wenn man nun noch annimmt, dass Konzerne wie E.ON sich auch im Geschäft mit Schnelladestationen im öffentlichen Raum, wie beispielsweise an den Raststätten an Bundesautobahnen oder Rasthöfen nahe der Bundesautobahnen oder auch mit zusätzlichen 10.000 oder gar 100.000 Ladestationen im ländlichen Raum und in Städten tummeln werden, dann kann man annehmen, dass Stromkonzerne ihren Schnitt machen werden. Es wäre wohl anzunehmen, dass auch andere große Stromkonzerne in Europa diese Geschäftsmodelle sukzessive für sich entdecken und sich einen möglichst großen Markanteil daran sichern.

Mögliches Setup

Einem Einmalkauf könnte auch ein schrittweises Akkumulieren bei Schwäche als Strategie gegenüberstehen. So wäre ein Positionsaufbau antizyklisch zu betreiben und gegebenenfalls könnten Positionen während einer schlechten Wochen- oder gar Monatsperformance ins Depot wandern. Auch ein Einzelkauf könnte nach einer Schwächephase erfolgen. Beide Wege würden jedoch einen längerfristigen Anlagehorizont von mehreren Monaten bis sogar mehreren Jahren erfordern. Bei einem Einzelkauf wäre eine Positionierung nach einer Kurskorrektur möglich. Eine Position könnte bei 48,00 Euro aufgenommen werden. Das Kursziel könnte bei 55,00 Euro liegen. Die Position könnte zur Verlustbegrenzung mit einem Stoploss bei 45,50 Euro abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 2.80. (Das Setup soll rein indikativ sein)

Über den Emittenten des ETFs – Lyxor: Der Emittent LYXOR ist eine Marke der Société Générale Group. Der erste ETF von LYXOR wurde bereits 2001 lanciert. Heute ist die Gesellschaft der zweitgrößte ETF-Emittent Europas und bietet eine Auswahl aus über 220 Fonds an. Mit dem Stand April 2019 haben Anleger den ETFs von LYXOR rund 65 Mrd. Euro anvertraut. Seit dem Oktober 2019 firmieren ComStage und Lyxor unter dem Dach der Lyxor Deutschland.

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