Lohnt sich ein Investment in chinesische Aktien?

Mit einem ETF in chinesischer Unternehmen investieren

Der vorgestellte ETF bietet dem Anleger einen einfachen, transparenten und direkten Zugang zu einer Bandbreite chinesischer Unternehmen. Der ETF verfolgt dabei das Anlageziel, den Referenzindex MSCI China A Inclusion Index so detailgetreu wie möglich nachzubilden.

Referenzindex von MSCI bündelt die größten chinesischen A-Aktien

Der Referenzindex MSCI China Inclusion A Index ist ein in US-Dollar berechneter Index, der als Teilindex des MSCI Emerging Markets Index betrachtet werden kann. Der global bekannte Research- und Indexanbieter MSCI fügt dem MSCI Emerging Markets Index in einem zweistufigen Prozess rund 230 chinesische A-Aktien hinzu. Der erste Schritt wurde schon im Juni vollzogen, der zweite Schritt folgt im September. Möglicherweise könnten dann neben Bluechips noch MidCaps folgen. Eine volle Inklusion würde den Anteil der chinesischen A-Aktien im MSCI Emerging Markets Index auf rund 18 Prozent anheben. Weitere Inklusionen hängen von einer fortschreitenden Deregulierung und Öffnung des chinesischen Aktienmarktes für ausländische Investoren ab.

Der vom ETF abgebildete Referenzindex MSCI China A Inclusion Index ist für internationale Investoren ausgelegt, um direkt in chinesische A-Aktien investieren zu können und eine Benchmark für die Gesamtheit der rund 230 chinesischen A-Aktien zu schaffen, mit der die Performance dieser Aktien in Gesamtheit ermittelt und mit anderen internationalen Indizes verglichen werden kann. Der Index wird auf Basis der sogenannten offshore RMB exchange rate in US-Dollar umgerechnet. Mit dem Stichtag des 31. Juli 2018 hatte der Index eine Gesamtmarktkapitalisierung von 755,6 Mrd. US-Dollar, somit deutlich weniger als das teuerste US-Unternehmen Apple. Der Referenzindex wird quartalsweise im Februar, Mai, August und November auf seine Zusammensetzung hin überprüft. (Daten gemäß MSCI vom 31. Juli 2018)

ETF-Portfolio mit weit über 200 Einzelwerten breit gestreut

Da der ETF die Wertpapiere direkt (vollständig physische Replikationsmethode) erwirbt, besteht zwischen den Positionen im ETF-Portfolio und denen des Referenzindex keine sehr hohe Abweichung. Der ETF besteht aus 238 Einzelpositionen, davon allein 6 Derivate- und Cash-Positionen. Die größten Positionen sind mit 5,25 Prozent Kweichow Moutai, mit 3,81 Prozent Ping An Insurance, mit 3,41 Prozent China Merchants Bank, mit 1,89 Prozent Industrial Bank und mit 1,79 Prozent Industrial and Commercial Bank of China. Diese Top-5 vereinen eine Gesamtgewichtung von 16,15 Prozent auf sich. Die Top-10 lägen bei einer Gewichtung von 24,38 Prozent. Folglich ist eine recht breite Diversifikation hier zu konstatieren. (Daten gemäß DWS vom 21. März 2018)

Sektoren- Währungs- und Länderallokation

Die wichtigsten Sektoren sind mit rund 33 Prozent Finanzen, mit rund 13 Prozent Industrie, mit rund 12 Prozent Basiskonsumgüter und mit rund 10 Prozent Nicht-Basiskonsumgüter. Da der ETF nur in chinesische Aktien der Volksrepublik China investiert, liegt der Währungs- und Länderanteil Chinas bis auf den Anteil der Cash-Bestände im Portfolio bei nahezu 100 Prozent. (Daten gemäß ishares vom 06. August 2018)

ETF im Detail

Der ETF kann über Xetra in Euro erworben werden. Die Fondswährung ist hingegen der US-Dollar. Außerdem kann der ETF noch in US-Dollar, britischen Pfund oder sogar in mexikanischen Peso gehandelt werden. Aus diesem Grund besteht für Anleger des Euroraums bei einer Investition neben dem allgemeinen Kursrisiko auch ein Währungsrisiko. Der ETF nutzt die vollständige physische Replikationsmethode und erwirbt die Aktien direkt. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,40 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Der ETF wurde am 08. April 2015 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 06. August 2018 ein Anteilsklassenvermögen in Höhe von 99,239 Mio. US-Dollar.

Hohe Verluste in 2018 – Der Handelskonflikt belastet

Seit Jahresanfang notierte der ETF mit dem Stichtag des 31. Juli 2018 mit 14,30 Prozent im Minus. Im Vergleichszeitraum lag der Referenzmarkt mit 17,14 Prozent im Minus. Seit der ETF-Auflage erreichte der Referenzindex bis Ende Juli 2018 eine Gesamtperformance von -29,02 Prozent. Im Vergleich dazu fiel die Performance des ETF mit einem Minus von 26,91 Prozent leicht besser aus. Die Performanceunterschiede sind unter anderem mit Transaktionskosten, aber vor allem durch Währungsschwankungen und Dividenden zu erklären und je nach Handelswährung unterschiedlich Performancedaten in Bezug auf den ETF und den Referenzindex gemäß aktuellem iShares-Factsheet)

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Expertenmeinung

Der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat einen klaren Verlierer. Im direkten Vergleich brachen die chinesischen Aktienmärkte massiv ein, während die US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 sich in Schlagdistanz zu ihren Rekorden befinden oder gar wie der NASDAQ100 immer neue Höchststände erreichten. Der NASDAQ100 notiert derzeit sogar mit einem 2018er-Plus von 16,30 Prozent. Viele chinesische Indizes der Börse Shanghai und der Börse Shenzen, aber auch der Börse in Hongkong weisen bis dato auf 2018er-Basis eine deutlich negative Performance auf.

Der Shenzen Stock Exchange A Share Index liegt zum Zeitpunkt dieser Analyse 21,32 Prozent im Minus, die Performance des Shanghai Stock Exchange A Share Index wirkt im direkten Vergleich mit einem Minus von 15,96 Prozent auch nicht gerade erfolgreicher. Da hebt sich das Minus von 5,58 Prozent beim Hong Kong Hang Seng Index geradezu von den restlichen chinesischen Indizes erfreulich ab.

An der Währungsfront bröckelte zuletzt auch der Kurs der chinesischen Yuan gegenüber dem US-Dollar. Das Währungspaar USD/CNH lag Ende März 2018 noch bei rund 6,23 auf einem Jahrestief und kletterte nun bis Anfang August auf bis zu 6,91 empor. Das sind insgesamt fast 11 Prozent Performance. Die chinesische Währung wertete demnach in wenigen Monaten stark ab – eine Entwicklung, die einmal mehr zu Lasten der USA geht.

In Bezug auf den Handelskonflikt rechneten Volkswirtschaftler der gängigen Investmentbanken insgesamt mit einem von Strafzöllen belasteten Handelsvolumen von etwa 1 Billion US-Dollar, was in etwa 1,2 Prozent des globalen BIP und 5,8 Prozent des globalen Handelsvolumens entspricht. Die Strafzölle knabbern besonders an den Gewinnmargen der Unternehmen. Viel gefährlicher könnte aber die Auswirkung auf das Investitionsklima sein. Trotz all dieser recht negativen Effekte, erscheint ein Abschlag von teils 20 Prozent an den chinesischen Aktienmärkten recht hoch. Der Handelskonflikt wirkt vorerst größtenteils eingepreist. Sollten jedoch weitere Maßnahmen aus den USA gegenüber Chin folgen, könnte es nochmals zu einer zweiten größeren Verkaufswelle kommen.

Mögliches Setup


Nach einem eins- bis zweitägigen Kursverlust, könnte eine Transaktion zu lancieren sein. So könnte ein Kauf bei 3,05 Euro erfolgen, der das Ziel bei 3,80 Euro hätte. Die Position sollte zum Beispiel mit einem Stoploss abgesichert werden, der hier bei 2,80 Euro zu ziehen wäre, um etwaige Verluste zu begrenzen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem Setup bei 3.00.

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