Japans Leitindex Nikkei im Rallyemodus – mit einem ETF auf den nächsten Schub setzen

Japan gehört zu den wichtigsten, leistungsstärksten, modernsten und technologisch hochentwickelsten Industrienationen der Welt und ist nach den USA und China die global drittstärkste Volkswirtschaft. Der Inselstaat hat rund 127 Mio. Einwohner und besteht aus 6.852 Inseln, doch hauptsächlich aus den vier Hauptinseln Honshu, Hokkaido, Kyushu und Shikoku. Die Exportwirtschaft gilt als eine der wichtigsten Säulen der japanischen Gesamtwirtschaft.

Mit einem ETF auf Japans führenden Index, den Nikkei225, kann man auf die innovationsfreundliche Wirtschaft Japans setzen, die neben international bekannten Großkonzernen, ähnlich wie Deutschland, auch über viele mittelständische Unternehmen verfügt. Japans Unternehmen sind führend im Bereich der Automobilwirtschaft, im Maschinenbau, der Elektrotechnik und der Chemie. Vor allem bei den Zukunftsthemen Automation und Robotik sind japanische Firmen ganz vorne dabei.

Japan-ETF von db x-trackers bietet direkte Partizipation am japanischen Aktienmarkt

Der vorgestellte ETF von db x-trackers, der db x-trackers Nikkei 225 UCITS ETF (DR) 1D bietet dem Anleger den direkten Zugang zum japanischen Aktienmarkt.

Als Referenzindex nutzt er den japanischen Leitindex Nikkei225, der aus 225 Einzeltiteln besteht. Der Nikkei225 beinhaltet die liquidesten, japanischen Aktien der Tokyo Stock Exchange, kurz TSE genannt. Ein Indexkomitee wacht über die Zusammensetzung des Index und überprüft diesen quartalsweise, um Marktkapitalisierungsgesichtspunkte und die jeweilige Sektorengewichtung in einem vernünftigen Verhältnis zu halten.

Der Nikkei225 wurde am 07. September 1950 erstmals veröffentlicht. Er gehört neben den bekannten Leitindizes aus den USA und Europa zu den bekanntesten Indizes und ist weltweit neben dem Hang Seng Index aus Hongkong einer der bekanntesten Indizes Asiens.

ETF auf den Nikkei225 gewährleistet hohe Diversifikation

Die größten Positionen sind Fast Retail Co LTD (5,45 Prozent), Softbank Group Corporation (4,43 Prozent), Fanuc Corporation (3,73 Prozent),Tokyo Electron LTD (2,77 Prozent ) und KDDI Corportion (2,73 Prozent).

Die Top-5-Positionen haben zusammen eine Gewichtung von insgesamt 19,11 Prozent. Dies spricht bereits für eine hohe Diversifikation, denn in vielen globalen Leitindizes ist die Gewichtung der Top-5-Positionen höher.

Im Vergleich zu vielen anderen Leitindizes ist auch die Gewichtung des Banken- bzw. Finanzsektors mit 3,16 Prozent verschwindend gering. Die wichtigsten Sektoren sind Industrieunternehmen mit rund 27 Prozent, Nicht-Basiskonsumgüter mit rund 16 Prozent, Informationstechnologie mit rund 15 Prozent und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit rund 13 Prozent. (Daten gemäß Deutsche Asset Management vom 20. Oktober 2017)

Details zum ETF

Der ETF wurde am 25. Januar 2013 aufgelegt und ist via Börsenplatz Xetra in Euro (EUR) handelbar. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,09 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist ausschüttend. Die Fondswährung ist der japanische Yen (JPY). Da japanische Wertpapiere an der Heimatbörse in Tokio nun einmal in japanischen Yen (JPY) notieren, addiert sich zum allgemeinen Kursrisiko noch das Währungsrisiko hinzu.

Die Abbildung des Referenzindex erfolgt mit der direkten, also physischen Replikationsmethode. Dies bedeutet, dass der ETF die im Referenzmarkt befindlichen Aktien direkt erwirbt. Zum Zeitpunkt des 23. Oktober lag das gesamte Fondsvermögen bei rund 261,91 Mio. Euro.

Rückblick

Generell sollten durch die Analyse der vergangenen Performance nie Rückschlüsse auf die zukünftige Verhaltensweise eines Marktes gezogen werden. Doch beim Referenzindex Nikkei225 sieht es im Vergleich zu den global relevanten Leitindizes in der Börsenhistorie etwas anders aus.

Vor 30 Jahren notierte der Leitindex nämlich oberhalb der 24.000-Punkte-Marke und am 29. Dezember 1989 erreichte der Nikkei225 sein Rekordhoch mit 38.957,44 Punkten.

In 2017 hat der Nikkei bis dato rund 12,3 Prozent Performance erreicht, von Übertreibung ist da noch keine Rede. Der ETF verbuchte im Vergleichszeitraum ein Plus von 12,25 Prozent und bildete den Referenzmarkt damit nahezu identisch ab.

In den letzten fünf Jahren erreichte der Nikkei225 rund 138 Prozent Performance und verwies damit sogar den NASDAQ100 auf die Plätze. Ein Performancevergleich auf Sicht von fünf Jahren ist beim ETF hier nicht möglich, da dieser erst im Januar 2013 an den Start ging.

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Expertenmeinung

Es gibt viele Gründe in Japan zu investieren. Natürlich ist die Fallhöhe bei einem Investment zu bedenken, denn der japanische Leitindex Nikkei225 notiert bereits auf Multi-Dekaden-Hochs. Doch besonders der japanische Aktienmarkt könnte in der langfristigen Betrachtung im Vergleich zum US-Aktienmarkt einen gehörigen Nachholbedarf haben. Somit könnte der Trend anhalten.

Japans Wirtschaft taumelte in den letzten Jahrzehenten regelrecht dahin und kämpfte über viele Jahre mit Deflation und Stagflation. Die japanische Notenbank versuchte mit verschiedenen Maßnahmen gegenzusteuern und legte in den letzten Jahren ein Programm nach dem anderen auf. Seit längerer Zeit kauft die Notenbank sogar ETFs und ist somit auch am Aktienmarkt tätig.

Die Neuwahlen in Japan statteten Japans Premier Shinzo Abe nun sogar mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit aus. Doch neben allen möglichen Fortschritten und Stimuli könnte das rettende Wachstum und die erhöhte Nachfrage nach japanischer Technik vor allem aus China kommen.

Japans Wirtschaft wird seit geraumer Zeit von demographischen Effekten geplagt und die Gesellschaft gilt als dramatisch überaltert. Da kommt perfekte japanische Technik, Automation und Robotik gerade recht, um die Industrieproduktion im Land auf hohem Niveau zu halten. Unter anderem ist es genau diese Technik, die nun verstärkt aus China nachgefragt wird, denn auch Chinas Gesellschaft altert und man spürt die Folgen der Ein-Kind-Politik Pekings am chinesischen Arbeitsmarkt.

Obendrein ist die Notenbankpolitik Japans ein Treiber des japanischen Aktienmarkts, denn die Zinsen bleiben wohl auf absehbare Zeit niedrig. Das könnte den japanischen Yen weiter gegenüber dem US-Dollar schwächen und Japans Wirtschaft zusätzliche Schübe geben.

Mögliches Setup

Sollte der Nikkei225 kurzfristig mit den globalen Börsen konsolidieren oder in eine Korrektur eintreten, so wäre vorerst eine eher abwartende Haltung zu bevorzugen. Nach einer mehrtägigen Abwärtsbewegung könnte dann ein Kauf lanciert werden.

Dieser könnte zum Beispiel bei 16,50 Euro erfolgen und die Position könnte man mit 16,20 Euro absichern, um etwaige Verluste zu begrenzen. Das Kursziel wäre bei 17,50 Euro anzusetzen. Alternativ wäre bei Erreichung dieses Ziels der Stoploss auf den Einstieg nach Kosten (break even) nachzuziehen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem Setup bei 3.33. (Das Setup ist rein indikativ)

Hinweis: Der Emittent db x-trackers ist der Deutschen Asset Management, einer Gesellschaft der Deutschen Bank Gruppe zuzuordnen, die rund 180 ETFs anbietet und seit 2007 am Markt vertreten ist. Heute gehört db x-tracker mit rund 60 Mrd. Euro verwaltetem Vermögen zu einem der größten ETF-Anbieter in Europa.

Welche ETF-Investments gibt es?

Welche ETFs, ETCs oder ETNs man auswählt, bleibt am Ende reine Geschmackssache. Wer diese bereits in seinem Depot hat, der achtet vielleicht auch auf eine Diversifikation in Bezug auf den Emittenten. ETCs und ETNs sind im Vergleich zu ETFs Inhaberschuldverschreibungen. Ein Totalausfall seitens des Emittenten ist zumindest möglich. Anleger achten auf die Struktur der ETCs und ETNs. Alternative Produkte können teils erhebliche Unterschiede in der Gestaltung des Produkts aufweisen.

Alternativ zum vorgestellten ETF gibt es ähnliche Produkte von anderen Emittenten:

ComStage Nikkei 225 UCITS ETF – WKN: ETF020 – ISIN: LU0378453376 – Symbol: C020

iShares Nikkei 225 UCITS ETF (DE) – WKN: A0H08D – ISIN: DE000A0H08D2 – Symbol: EXX7

iShares Nikkei 225 UCITS ETF – WKN: A0YEDQ – ISIN: IE00B52MJD48 – Symbol: SXRZ

 

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