Italien auf Konfrontationskurs mit der EU – trotzdem investieren?

Auf eine Erholung des italienischen Aktienmarktes setzen

Mit dem vorliegendem ETF haben Anleger die Gelegenheit, an einer möglichen Erholung des italienischen Aktienmarktes zu partizipieren.

ETF-Referenzindex

Der Referenzindex FTSE MIB Index des ETFs beinhaltet die 40 größten und am aktivsten gehandelten Aktiengesellschaften des FTSE Italia All-Share Index. Der FTSE MIB Index gilt dabei als Benchmark für den italienischen Aktienmarkt, denn dieser repräsentiert rund 80 Prozent der italienischen Marktkapitalisierung quer durch alle Sektoren.

Die Berechnung erfolgt auf Basis der Netto-Gesamtrendite in der Form des Total Return Net. Demnach werden alle Dividenden und Ausschüttungen der Unternehmen nach Steuern reinvestiert.

Der Index wird alle sechs Monate im März und September formell auf seine Zusammensetzung hin überprüft und gegebenenfalls angepasst. Die Berechnung des Referenzindex erfolgt in Echtzeit. Zurückgerechnet hat der Index mit dem Start des 31. Dezember 1997 einen Basis- bzw. Startwert von 24.401,54 Punkten.

Die wichtigsten Sektoren und Länder

Das Fondsportfolio besteht mit dem Stand des 21. Mai 2018 zu 97,07 Prozent aus Aktien und zu 2,93 Prozent aus Cash-Beständen. Zwar ist der FTSE MIB ein italienischer Leitindex, dennoch finden sich unter den 40 Einzeltiteln auch Aktiengesellschaften mit einer niederländischen, französischen, britischen oder luxemburgischen Wertpapierkennnummer.

Der rein italienische Anteil liegt bei 79,61 Prozent, was auch daran liegt, dass bekannte italienische Marken wie Fiat Chrysler Automobiles N.V. oder Ferrari N.V. zum Beispiel eine niederländische ISIN haben.

Die wichtigsten Sektoren sind mit 37,49 Prozent der Sektor Finanzdienstleistungen, mit 16,05 Prozent der Sektor Versorger, mit 15,91 Prozent der Sektor Verbrauchsgüter und mit 11,83 Prozent der Sektor Öl und Gas. (Daten in Bezug auf den auf Sektoren und Länderaufteilung stammen vom 18. Mai 2018 gemäß DWS)

Die wichtigsten Einzeltitel des ETFs

Der ETF besteht aus 42 Positionen, wobei zwei Positionen sogenannte Cash-Positionen sind, die jeweils auf US-Dollar und Euro aufgeteilt sind. Die größten Einzelpositionen sind mit 10,83 Prozent Eni, mit 10,29 Prozent Enel, mit 10,17 Prozent Intesa Sanpaolo, mit 9,80 Prozent Unicredit und mit 5,62 Prozent Fiat Chrysler Automobiles.

Die Gewichtung der Top-5-Positionen erreicht bereits 46,71 Prozent. Eine recht breite Diversifikation ist dies nicht gerade. Die Top-10-Gewichtung bringt es im Übrigen auf 66,19 Prozent. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 21. Mai 2018 gemäß DWS)

ETF im Detail

Der ETF kann über den Handelsplatz Xetra und Borsa Italiana erworben werden. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,30 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist ausschüttend. Die Fonds- und Handelswährung ist der Euro. Der ETF nutzt die direkte, vollständig physische Replikationsmethode, wurde am 04. Januar 2007 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 18. Mai 2018 ein Fondsvermögen in Höhe von 126,75 Mio. Euro.

2018er-Performance weist noch ein dickes Plus auf

Auf Jahressicht mit dem Stichtag des 18. Mai 2018 hat der ETF 12,43 Prozent Performance erzielt und der Referenzindex erreichte im gleichen Zeitraum 12,64 Prozent. Seit Jahresanfang konnte der ETF um 7,81 Prozent zulegen und der Referenzindex um 7,86 Prozent zu. (Performancedaten in Bezug auf den ETF und den Referenzindex gemäß DWS)

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Expertenmeinung – Italien auf Messers Schneide

Jede Regierungsmannschaft sollte die Chance erhalten, sich zu beweisen. Doch im Falle der möglicherweise neuen Regierung in Rom sieht dies etwas anders aus. Von vielen Seiten hagelt es bereits nach Bekanntgabe einiger Programmpunkte Kritik aus dem Rest der Europäischen Union und auch von der EZB.

Italiens baldige Regierungsmannschaft plant ein Abrücken vom Sparkurs. Obendrein will man milliardenschwere Steuersenkungen durchsetzen, das Renteneintrittsalter wieder herabsetzen und sogar ein Grundeinkommen einführen. Der größte Kracher ist allerdings die vollmundige Ankündigung, die europäischen Verträge in Bezug auf die italienische Staatsverschuldung und des Haushaltsdefizits neu diskutieren zu wollen.

Das alles passt mit der Finanzsituation Italiens nicht zusammen, denn das Land ist eines der am höchsten verschuldeten Länder in der Eurozone. Rom könnte somit eine neue Eurokrise auslösen. Die Koalition aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung hat sich jüngst auf Guiseppe Conte als zukünftigen Regierungschef geeinigt. Die Populisten stehen demnach kurz vor einer Regierungsbildung in Italien. Das letzte Wort hat Italiens Staatspräsident Mattarella.

Italienische Anleihen reagierten seitdem wie ein Seismograph auf jedwede unwirkliche Forderung der Populisten und auch der italienische Aktienmarkt ging bis dato überwiegend auf Tauchstation. Der FTSE MIB sank auf Monatssicht über 3 Prozent, während der DAX im Vergleichszeitraum fast 4 Prozent hinzugewann. Kurzfristig könnte hier aber dennoch Erholungspotenzial bestehen, denn die etwaige neue Regierungsmannschaft wird recht schnell in der Regierungswirklichkeit ankommen.

Mögliches Setup

Das Setup verfolgt den Ansatz die aktuelle Schwäche im Vergleich zu den weiteren europäischen Leitindizes beim FTSE MIB zu kaufen. Demnach wäre eine erste Positionierung nach einer weiteren Kurskorrektur möglich. Eine Position könnte bei 23,50 Euro aufgenommen werden und das Kursziel könnte bei 25,00 Euro liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss bei 22,95 Euro eng abgesichert werden, um etwaige Verluste zu begrenzen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem rein indikativen Setup bei 2.73. (Das Setup soll rein indikativ sein)

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Weitere Informationen

Näheres zum Indexanbieter

Der Indexanbieter FTSE Russell ist der London Stock Exchange Group zuzuordnen. FTSE Russell gehört wie Dow Jones oder zum Beispiel STOXX zu den bekannten Indexanbietern der Finanzindustrie. Quer durch alle Assetklassen werden Indizes für rund 350 institutionelle Kunden angeboten. Angaben von FTSE Russell nach werden derzeit Wertpapiervolumina mit einem Gesamtwert von rund 15 Billionen US-Dollar in FTSE-Russell-Indizes zusammengefasst.

Über den Emittenten des ETFs – Xtrackers

Xtrackers ETFs gehören zum ETF-Geschäft der DWS. Die DWS ist im ETF-Geschäft die Nummer 2 in Europa und im globalen ETF-Business die Nummer 5. Die Gesellschaft bietet derzeit rund 180 ETFs in den Bereichen Aktien, Renten oder zum Beispiel Rohstoffen an. Die DWS ist ein integraler Bestandteil der Deutschen Bank, weltweit einer der führenden Vermögensverwalter und verwaltet mit dem Stand des 31. März 2018 rund 676 Mrd. Euro.

 

 

 

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